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durch Handwerker und Heimarbeiter, die in den Ausstellun-gen für Vorführungen ihre Werkstätten aufgebaut hatten.
Während die in den zwanziger und dreißiger Jahreneingerichteten Dorfmuseen oftmals nicht über den Samm-lungsstatus hinauskamen, war etwa das in den zehner bisdreißiger Jahren auf- und ausgebaute Steirische Volkskunde-museum als heimatschützerisches Gesamtkunstwerk angelegt.Hier begegneten Wissenschaft und Volksbildung der Unter-haltung und durch räumliche und institutionelle Nähe zumHeimatwerk auch ein klein wenig dem Kommerz. In reali-stischer Manier überbat man die Relikte vergangener Volks-kultur durch nachgestellte Ensembles und eine im Stil ländli-cher Möbel gehaltene Ausstellungsgestaltung. Unter wissen-schaftlicher Anleitung kreierten, Heimatkünstler bis hineinin die Verwaltungsräume ein Idealbild heimatlicher Schön-heit: ein neuer Heimatstil, der einschlägig geschulte Künstlerzu nachgefragten Gestaltern werden ließ.
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