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Schönes Österreich : Heimatschutz zwischen Ästhetik und Ideologie ; [Sonderausstellung, 26. Oktober 1995 bis 25. Februar 1996 ; Begleitbuch und Katalog]
Entstehung
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durch eineschaulicht

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jeweils

Die Themen der einzelnen Segmenteganze Reihe von Schwarzweißphotographien veran-lauten:

Heimatschutz- Gute Ortsbilder/ Durch fremdartige Neubau-ten gestörte Ortsbilder

Heimatschutz- Gute Platzgestaltungen/ Durch fremdartigeNeubauten gestörte PlatzgestaltungenHeimatschutz- Gute Strassenbilder/ Durch fremdartige Neu-bauten gestörte Strassenbilder

Heimatschutz- Gute Hausansichten/ Schöne Hofgestaltun-gen/ Gute neue Gasthofbauten/ Schlechte neueGasthofbauten

Heimatschutz- Baum und Bauwerk/ Das Bauwerk in derLandschaft

Gutes Zusammenklingen von Brücke und Landschaft/ Zaunund Bauwerk/ Verunstaltende Reklame

Bauberatung Wohnhäuser/ Bauberatung öffentliche GebäudeErhaltung eines alten Baumes/ Gute neue bodenständigeBauweise

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Was hier zum Besten gegeben wird, ist nichts ande-res als ein Inventar des Schützenswerten und in seiner Ver-kehrung: des zu Verhindernden. Gut und fremdartig sinddie in den Bildlegenden am häufigsten benützten Adjektive.Man könnte sie auch- um den Spieß umzudrehen- überset-zen als heimisch(= gut) und schlecht(= fremd). Es gingalso um die Erstellung eines Inventars, eines Inventars des kul-turellen Erbes. Das Eigene definierte sich dabei über das Länd-liche, Übersichtliche, Naturnahe oder, um bei der Diktion desHeimatschutzes zu bleiben, über das Bodenständige. DasSchlechte wurde festgemacht am Nichtösterreichischen( spä-ter: dem Undeutschen), am Städtischen, Industriellen undModernen. Als Ideale wurden hingegen vormodernen Maßstä-ben folgende Bauten ins Bild gerückt: sich bäuerlich Gerie-

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