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Schönes Österreich : Heimatschutz zwischen Ästhetik und Ideologie ; [Sonderausstellung, 26. Oktober 1995 bis 25. Februar 1996 ; Begleitbuch und Katalog]
Entstehung
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des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung undKunst großzügig geförderten Forschungsprojektes der Auto-ren. Dafür sei Dank gesagt, stellvertretend all jenen, die für dieIdee zu gewinnen waren, dem Österreichischen im Schatten( und Windschatten) der Heimatschutzbewegung nachzuge-hen. Der Dank ist stellvertretend, weil wohl wissend, daßangesichts der Beschränktheit öffentlicher Gelder für derleiProjekte mit einem Forschungsauftrag auch die Verantwor-tung gegenüber der steuerzahlenden Öffentlichkeit übernom-men wird, Ansätze und Ergebnisse transparent zu machen undzur Diskussion zu stellen. Eine Ausstellung erschien dafür vonvornherein als geeignetes Mittel, zumal das im Lauf derRecherchen aufgefundene Material geradezu nach einer bild-und objektbezogenen Bearbeitung verlangte.

Daß aber diese Ausstellung realisiert werden konnte,ist der Kooperationsbereitschaft des Österreichischen Museumsfür Volkskunde zu verdanken, seiner Leitung und seinen Mit-arbeiterinnen und Mitarbeitern sowie einer dem Museum fürVolkskunde seitens des zuständigen Bundesministeriums fürUnterricht und kulturelle Angelegenheiten für das Vorhabenin Aussicht gestellten Sonderförderung. Mit den Eternit- Wer-ken konnte schließlich noch ein Sponsor gewonnen werden,der die Idee nicht nur mit Spannung aufgenommen hat,sondern auch über mannigfache Verbindungen zum Themadieser Ausstellung verfügt und dem Projekt dementsprechen-des Interesse entgegengebracht hat. Aus Eternit war nicht nurdie hier rekonstruierte Präsentation aus dem ehemaligen Tech-nischen Museum für Industrie und Gewerbe gebaut; Eternithat auch, zunächst von Seiten des Heimatschutzes immerwieder angefeindet, über die hauseigene Fachzeitschrift zurVerbreitung einschlägigen Geschmacks- und Gedankengutesder hier unter anderem zur Diskussion stehenden geistig-kulturellen Strömung beigetragen.

Reinhard Johler, Herbert Nikitsch, Bernhard Tschofen

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