l'apprendre l'italien von Jean Damiani( 3. Kúnos im Keleti szemle, I,327). Eine weitere Aufklärung erhält man aus den Fiabe, novelle,e racconti popolari siciliani von Giuseppe Pitrè, Palermo, 1875, wo sich,III, 198, als nº 158 ein Schwank findet, der eine selbständige Ableitungder Erzählung von Bäsim, dem Grobschmied, darstellt: Der Held ist zwarkein Schmied, sondern ein Schuhflicker, aber daß sich der König alltäglichüberzeugt, wie sich der lustige arme Teufel, dem er die Möglichkeit desErwerbs nimmt, mit seinem Schicksal abfindet und ihn dabei weidlichbeschimpft, erinnert lebhaft an die Charakteristiken, die Bāsim allabendlichdem Kalifen zu hören gibt; die wesentlichste Abweichung ist, daß derSizilianische König den Schuhflicker, den er unterkriegen will, schließlich unterdie Soldaten steckt: er läßt ihn auf der Wache hungern, so daß er seinenDegen verkauft, worauf der Zug mit der Hinrichtung folgt:„ Si stu puvi-reddu è' nnuccenti, chi la mè spata pozza addivintari di lignu!"( Wenn dieser Arme unschuldig ist, soll mein Degen hölzern werden!) Pitrèmerkt nun an:„ Ein Professor in Palermo, der das profanum vulgusund dessen überlieferungen haßte, gab den letzten Teil der Geschichte, wiein einem Buche gelesen, als Schulaufgabe. Der König war Joseph II. vonÖsterreich...", d. h. der deutsche Kaiser Joseph II. Im Nachtrage aber( IV, 442) bringt Pitrè eine Mitteilung von Alessandro d'Ancona desInhalts:„ Es gibt eine Farce, betitelt La sciabola di legno, und der Königist, scheint mir, Friedrich II. von Preußen."
Nun sind solche Volksstücke keineswegs in Druck gelegt worden; esging wohl auch nicht anders, und höchstens hätten, wie in der Commediadell'arte, der Stegreifkomödie, die rohen Umrisse, das Szenarium, aufge-zeichnet werden können. Zum Glück aber wissen wir, was wenigstens inRom, im Theatro Emiliani, dem untersten von allen römischen Theatern fürdas Drama, vielleicht unter dem Titel La sciabola di legno gespielt wordenist, und diese Kenntnis verdanken wir Ferdinand Gregorovius, der in denWanderjahren in Italien eine Aufführung im Jahre 1853 schildert( Neu-druck Dresden, 1925, 234): Handelnde Personen vor allem außer einerMarketenderin und einem Unteroffizier, der die Stelle des Arlecchinovertritt, ein angeblich verarmter Veteran, ein Wucherer, dem der Veteranseine große goldene Schnupftabaksdose um ein Spottgeld verkauft, und einSergeant, der seine Säbelklinge versetzt hat. Der Alte Frizz, der zuvor alsVeteran verkleidet war, inspiziert seine Truppen, unter denen der betrun-kene Sergeant auffällt. Diesem befiehlt er, dem Wucherer den Kopf abzu-
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