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Erlesenes
Entstehung
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( Cecil Henry Bompas, Folklore of the Santal Parganas, London, 1909,113; der beim Osloer Instituttet for sammenlignende kulturforskningbisher erschienene erste Band der wissenschaftlichen Ausgabe der SantalFolk Tales von Bodding enthält das Märchen nicht), in dessen Eingangein Königssohn verkündet, er werde nur die heiraten, die sich von ihmmorgens und abends schlagen lasse, ein Amtsbruder Boddings, ein mär-kischer Missionär, hat sich dasselbe in dem Windhja- Gebirge erzählen lassen( Ferdinand Hahn, Blicke in die Geisterwelt der heidnischen Glossar ::: zum Glossareintrag  heidnischen Kols, Gütersloh,1906, 45), und dort will der traurige Held, ein Kaufmannssohn, seine jungeGattin sofort nach der Hochzeit mit seinen Schuhen prügeln, ein drikkerGeistlicher weiß aus Srinagar von einem Kaufmannssohn, der sich seinjunges Weib Glossar ::: zum Glossareintrag  Weib siebenmal täglich mit einem Schuh zu schlagen) vornimmt( J. Hinton Knowles, Folk- Tales of Kashmir, London, 1893, 147), und 3-fünfmal am Tage will dasselbe mit seiner Frau ein Kaufmannssohn ineinem Märchen aus dem Indus- Tal tun( Charles Swynnerton, RomanticTales from the Panjab with Indian Night's Entertainment, London,1908, 338). Nur in der Fassung Swynnertons wird ein Grund für dieseAbsicht angegeben: der junge Mann war Zeuge eines argen Beispielsweiblicher Untreue; in allen andern Darstellungen wird das Verlangensozusagen aus heiterm Himmel gestellt, und man sieht, daß der Erzählereinen nicht unwesentlichen Teil vergessen hat. Gut erhalten ist hingegenein ebenfalls von Swynnerton( 442) aufgezeichnetes Märchen, das ebensowie die andern damit endet, daß die junge Frau ihren Gatten aus einerschlimmen Lage rettet, worein ihn seine Dummheit gebracht hat:

Prinz Ghul, dem von seinem Vater vergeblich zugesetzt wird, daß erheiraten solle, biffet einmal, als er in der heißen Zeit von der Jagd heim-reitet, ein junges Mädchen an einem Brunnen, ihn aus ihrem Krugetrinken zu lassen, und sie antwortet: Ach, du bist der Prinz, den keinewill!" Erbost darüber, verzichtet er auf den Trunk; zu Hause angelangt,bittet er den König, ihn mit diesem Mädchen, der Tochter eines Grob-schmieds, zu verheiraten. Die Vermählung findet tatsächlich statt; ein paarTage darauf nimmt Prinz Ghul eines Morgens eine Peitsche und schlägtdamit sein junges Weib Glossar ::: zum Glossareintrag  Weib unbarmherzig, und so tut er nun des öffern, bissie ihn durch ihre Klugheit auf den richtigen Weg bringt.

Hier haben wir also die Heirat nicht nur, allgemein, der Rache wegen,wie bei Basile und seinen Nachahmern, sondern auch zu dem ausgesprochenen

Crooke, Folk Tales 2008 Chardin V, 1962.

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