Abb. 7: ungebrannte Arme
Diese Beobachtung konnte an mehreren Objekten- auch bei Köpfen-gemacht werden. Ganz offensichtlich war ein Teil der Votivgaben überlängere Zeit im Freien aufbewahrt worden, wo er je nach Lage undExponiertheit unterschiedlich stark verwittern konnte.
Es gibt neben den Armen auch etwa zehn Hände, die ebenfalls voll-plastisch oder hohl ausgeformt wurden. Es gibt sie oxidierend undreduzierend gebrannt. Bei einem Exemplar sind auf dem HandrückenAugen eingeritzt. Im Fundstoff befindet sich auch ein Paar grün gla-sierter Arme.
Auch zwei hohle Augen aus Ton gehören zu den Funden.
Ein weiterer großer Komplex innerhalb der Altenkirchener Ton-votive sind die Tierfiguren.
Zum einen bestehen sie aus Haustieren, wie etwa Kühen:
Abb. 8: Kühe aus Ton