kein Zufall, daß die Volkskunstschule von Sibiu externe Klassen
für Töpferei in den Dörfern ins Leben gerufen hat und daß dieInitiative für den neben München ersten Töpfermarkt mit Er-zeugnissen aus Radaut, Marginea, Horezu, Vladesti, Oboga undCorund von Sibiu ausgegangen ist.
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Als Organisator verschiedener nationaler und internationalerBegegnungen bietet Sibiu Jahr für Jahr den Töpfern aus demganzen Land die Möglichkeit, an Töpfermärkten bisher dreiteilzunehmen. Als Beweis für ein stets wachsendes Prestigefungierte Sibiu als Gastgeberstadt für das XIII. InternationaleKeramik- Symposium.
Die bedeutendste Massenveranstaltung für das Kennenlernender zeitgenössischen Volkskeramik ist der jährlich im Rahmendes kulturell- künstlerischen Festivals" Cibinium" stattfindendeTöpfermarkt in Sibiu. Im Laufe der Zeit hat dieser Töpfermarktden Charakter eines Dialoges über Volkskeramik angenommen,an dem sich Volkskunstschaffende, bildende Künstler, Fachleuteund Sammler beteiligen. Der Töpfermarkt wurde gewissermaßeneinem Symbol des
zu
Fortbestandes der rumänischen Volks-kunst, der Einheit unserer Volkskultur und der Kontinuitätunserer gesamten Geschichte und Zivilisation. Er wirkt solcher-art als wichtiger Erziehungs- und Bildungsfaktor.
Einheitlich in der Wahrung von Authentizität und lokalen Spe-zifika, vielfältig dank der Teilnahme von Töpfern aus den verschie-densten Landesteilen mit ihren hinsichtlich Morphologie und Or-namentik charakteristischen, verschiedenartigen Stilen, dient derTöpfermarkt von Sibiu der Belebung einer alten Tradition: infolgedieses Handwerks und der Zunftmärkte wurde diese Stadt in ganzEuropa bekannt. Alle dreizehn Veranstaltungen auf einem Platzder Altstadt in einem entsprechend architektonischen Raum abge-
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