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Vergleichende Keramikforschung in Mittel- und Osteuropa : Referate des 14. Internationalen Hafnerei-Symposiums vom 7. - 11. September 1981 im Ethnographischen Museum Schloss Kittsee
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DIE ENTWICKLUNG DES KACHELOFENS IN UNGARN

IM 15. 17. JAHRHUNDERT

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Mit besonderer Berücksichtigungarchäologischer Ausgrabungen

Von Eva S. Cserey, Budapest

Im folgenden sei aufgrund archäologischer Forschungen eine derwesentlichen Fragen des spätmittelalterlichen Landhauses, nämlichdas Erscheinen, die Verbreitung und die Weiterentwicklung des Ka-chelofens in Ungarn besprochen.

Bevor jedoch auf die Problematik jener Heizvorrichtung mittel-europäischer Herkunft eingegangen werden kann, müssen einige Be-merkungen über das Haus und die Feuerungsanlage der frühen Ar-padenzeit 9. bis 10. Jahrhundert n. Chr. vorangestellt wer-den. Seit langem hatten sich Forscher mit den Untersuchungen vonHäusern der Ungarn beschäftigt, sowohl in sprachwissenschaftlicherals auch in ethnographischer Hinsicht.

Károly Cs. Sebestyén( 1) vertrat aufgrund der zum finno- ug-rischen Sprachstamm gehörenden Landessprache die Ansicht, daß dasWohnhaus der Landeseroberer die Jurte, das Filzzelt gewesen sei.Zsigmond Bátky zog in seiner Studie( 2) historische und sprach-liche Denkmäler in Betracht. Seiner Meinung nach hatten die Lan-deseroberer auch Behausungen mit Wänden und Dächern gehabtdürften hölzerne und erdige Häuser gewesen sein-, deren" Satz"-Tech-

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