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Vergleichende Keramikforschung in Mittel- und Osteuropa : Referate des 14. Internationalen Hafnerei-Symposiums vom 7. - 11. September 1981 im Ethnographischen Museum Schloss Kittsee
Entstehung
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Mangelnde Erfahrung ließenund Oberflächenspannung vonUnterglasur und Glasur nichtAbspringen der blauen Kobalt-

Krüge und Teller begonnen.ihn aber die HitzeausdehnungScherben, weißem Anguß, blauerin Einklang bringen, was oft zumfarbe führte. Auch fehlte ihm einerseits die zum Einkratzender Ornamente sichere Hand, anderseits war ihm das ursprüng-liche Herstellungsverfahren unbekannt.

Die Miẞerfolge hatten M. von Kimakowicz im Jahre 1911dazu veranlaßt, in seinem Aufsatz" Die kobaltblaue Keramikin Siebenbürgen"( 7) eine neue Theorie über die Entstehungder Keisder Keramik zu entwicklen, in dem er ihr die Zu-gehörigkeit zur Sgraffito- Keramik absprach und ihre Ent-stehung der Batiktechnik zuschrieb. Seiner Meinung nach wurdendie Ornamente nicht mit einem Grabstichel eingegraben,sondern mittels Feder oder Pinsel mit heißem Wachs auf dieweiße Engobe aufgetragen. Die so vorbereiteten Gefäße müßtendann mit blauer Farbe übergossen, getrocknet und gebranntworden sein, wobei das Wachs wegschmolz und eine weißeZeichnung zum Vorschein kam.

Emil Sigerus versuchte diese Theorie zu widerlegen, waszwischen beiden zu polemischen Auseinandersetzungen führte.Erst kürzlich konnten wir anhand von Mikro- Farbaufnahmendie Beobachtung Kimakowicz' bestätigen und beweisen, daß dieMotive nicht in Ritztechnik, sondern durch Abdecken der Unter-lage mit organischen Substanzen( ähnlich der Wachsreservierungs-technik beim Verzieren der Ostereier) enstanden sind( beispäteren Nachahmungen wurde allerdings auch Sgraffitotechnikverwendet).

Unter dem Mikroskop konnte die Aufeinanderfolge von Engobeund Glasurschichten festgestellt werden. Danach kann man auf

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