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Auf der Bühne früher Wissenschaft : aus der Geschichte des Vereins für Volkskunde
(1894 - 1945)
Entstehung
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Chronik 1894- 1945

Verein für Volkskunde durch lange Jahre ihren unerschütterlichenSchwerpunkt fand, damit[ sic!] nun auch weiterhin der Öffentlichkeitihren Nutzen tut.( WZfV 44, 1939, S. 40)

Ausstellungen- Beteiligung an den Ausstellungen zur Kulturgeschichte desdeutschen Handwerks" in Berlin im Mai und Juni 1938

Beteiligung an der Lichtbilderschau zum Reichsbauerntag in Goslarim November

Museumsbestände- Mit vorsorglichem Zugriff machte Herr Staatssekretär Dr.K. Mühlmann der Not eines in jeder Art unzulänglichen Haushaltesder Sammlungen ein Ende. Das Museum vermochte seit Septemberohneweiters Werke der Volkskunst und anderes im öffentlichenInteresse erwünschte Sammelgut käuflich zu erwerben, wie auch dieseit Jahren ausstehenden entscheidenden Maßnahmen für dieSicherung seiner Textilsammlungen vor weiterer Schädigung durchMottenfraẞ unverzüglich zu treffen.( WZfV 44, 1939, S. 36)

Zuwachs: rund 350 Nummern

Verwaltung Das Berichtsjahr 1938[...] brachte den Verein für Volkskundebereits nahe an das ersehnte Ziel langjährigen Hoffens und Strebens,die Verstaatlichung des Museums für Volkskunde. Die bisherigenVereinsangestellten R. Mucnjak, 1. Schuster, L. Nepras, H.Krumhaar, H. Luzny wurden mit 1. Oktober 1938 in den staatlichenVertragsdienst übernommen und damit dank der werktätigenFürsorge der Reichsstatthalterei und des Unterrichtsministeriumseinen Schwebezustand beseitigt, der in dem abgelaufenen Jahrfünftder Systemzeit die härtesten Anforderungen an Lebenszuversicht undAusdauer jedes Einzelnen gestellt hatte.[...] In Kürze wird derVerein nun aufgerufen sein zum entscheidenden Beschluß für dieVerstaatlichung des Museums für Volkskunde zu gelangen, zu der imReichsetat mit April 1939 bereits alle Voraussetzungen bestehenwerden.( WZfV 44, 1939, S. 36)

Personelles- Michael Haberlandt zum Ehrenpräsidenten ernanntEhrenmitglied: Prof. Dr. Emil Sigerus( Hermannstadt)Korresp. Mitglied: Prof. Dr. Hans F.K. Günther( Berlin)

Ing. K. Zahlbruckner( eines der ältesten Mitglieder)

korresp. Mitglied Prof. Dr. K. Brunner( Museum f. dt. Volkskunde,Berlin)