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Dienst an der Heimat
der Wissenschaftlichkeit dieser seinerzeitigen Wissenschaft Volks-kunde), soll im weiteren
dem Wiener VereinOrganisationen
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auch am Beispiel einiger in Verbindung mit
für Volkskunde stehenden Personen undihrer institutionalisierten kulturpolitischen Ver-mittlungsaktivität, konkret: ihrem Dienst an einer zeitpolitisch oder sozialwie immer zu verortenden, Heimat, nachgegangen werden.
Illustrierter Streifzug durch Ästhetik und Ideologieunserer frühen Wissenschaft
,, Ästhetik“ und„, Ideologie"- da wird im Titel etwas zusammengespannt,was gern unabhängig voneinander reflektiert wird. Dass Ästhetik( all-gemeiner ausgedrückt: die Form, also die Art und Weise, in der einInhalt, etwa ein politisch weltanschaulicher, gekleidet wird) und Ideo-logie( diesfalls also eben jener politisch- weltanschauliche Inhalt) dieKehrseiten ein und derselben Medaille sind, wird ja oft nur gesehen, wobeides überdeutlich zusammenläuft- etwa im Falle gelungener', auchNachgeborene in ihrer Perfektion und Stimmigkeit wenn auchwiderwillig beeindruckender politischer Propaganda, also beispiels-weise des volkskundlichen Agitprop während der NS- Zeit. Doch wennso Ästhetik und Ideologie auch in der Wissenschaft nicht nur korre-lieren, sondern gar eine unauflösliche Einheit sein können, dann istdiese Wissenschaft( diesfalls die Volkskunde) nicht ausschließlich alsabstrakt- rationales( diesfalls manchmal irrationales) Wissenssystemund Vorstellungskonglomerat zu befragen, sondern auch hinsichtlichihrer gewissermaßen sinnlich'- repräsentativen Komponente, alsohinsichtlich der Art und Weise der Darstellung dieses Wissens unddieser Vorstellungen. Was dabei interessiert, sind die Mechanismen, dieaus Vorstellungen Darstellungen machen; in konkreter fachgeschicht-licher Orientierung: die Art und Weise, wie eine( zumal eine„ junge‘)Wissenschaft sich präsentiert – und damit zugleich definiert, sich ihrerselbst vergewissert.
Der folgende Streifzug führt auch in die politische Geschichte desFaches eine Geschichte, die bereits in Vielem erhellt und aufgedecktworden ist; besonders die nationalsozialistischen Tage der österreich-ischen Volkskunde sind ja in einer Reihe institutionsgeschichtlicher,aber auch personenzentrierter Analysen in vergangenheitsbewältigender