Konsolidierungen
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endgültigen Standort des Museums gelegt worden ist ein Schwer-punkt, dem gegenüber die diversen, aus( auch fach-) geschichtlicherPerspektive vielleicht interessanteren propagandistischen Aktivitätenweitaus geringer zu Buche schlagen, und das nicht nur in den Quellen,sondern wohl auch in den seinerzeitigen Handlungsmotivationen und-intentionen. Man ist( auch hinsichtlich der weiteren Entwicklung)geradezu versucht zu sagen, diese politisch- propagandistischen Aktivi-täten seien den Vereinspropagandisten in ihrem Eifer um das Gedeihenihrer Institution( und des von dieser vertretenen Faches) gewissermaßen, unterlaufen. Wie einigen von ihnen später vielleicht auch dieseinerzeit in jedweder sozialer Topographie wuchernde ressentiment-getränkte Einstellung jenen gegenüber, unterlaufen ist, die zum be-schworenen ,, Bollwerk unseres Volkstums" so Manches, und das zumTeil im wortwörtlichen Sinn, beigetragen haben und die dazu, zu-mindest aus heutiger Sicht, von ihrer Herkunft her nicht geradeprädestiniert gewesen sind: Womit ein Blick auf jenen Personenkreisgeworfen sei, der über weite Strecken, in all seiner ökonomischen, aberauch weltanschaulichen Bandbreite, keine geringe Rolle im Verein fürVolkskunde gespielt hat.
Ein ,, Lehrer- Sammler“ in einem„ judenliberalen" Verein:Heinrich Moses
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Im Jahr 1920 ist laut Sterbebuch der Israelitischen Kultusgemeinde derpensionierte Volksschullehrer Heinrich Moser am 19. Februar in seinerWohnung in der Witthauergasse 33 in Wien- Währing gestorben und am22. Februar am Zentralfriedhof beigesetzt worden. Moser ist knappsiebzig geworden, und seine um einiges jüngere Frau hat ihn um gutzwanzig Jahre überlebt. Helene Moser hat freilich ihre letzten Tagenicht mehr in ihrer Privatwohnung verbringen können. Sie ist am 26.April 1940 in der Börsegasse 7 im 1. Wiener Gemeindebezirk ver-storben was von ihrem Sohn Rudolf Moser, Doktor der Medizin,
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248 Lt. Sterbebuch Wiener Zentralfriedhof, 4. Tor, Gruppe 5, Reihe, Grab Nr. 2( mit Dank anFrau Heidrun Weiss, IKG).
249 Lt. Totenscheinbefund starb Helene Moser an Lungenentzündung; sie wurde dem Grabihres Mannes beigelegt. Dem Sterbebuch Innere Stadt- Mariahilf( Nr. 324 aus 1940) istFolgendes zu entnehmen:„ Die Pensionistin Helene Sara Moser, geborene Moses, mosaisch,