Dienst an der Heimat
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des wertvollen deutschen Volksgutes".8 Und so kann da einer auchwohl guten Gewissens honorig( und diesfalls im neutralen Anzug) ausseiner Festgabe lächeln wie sie, weitüber bereits Jahrzehnte davor juridisch ab-gesegnete Schuldverdrängung hinaus,die gewissermaßen endgültige, weil, wissenschaftlich fundierte Entnazi-fizierung dargestellt hat.
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Viele sind nach ähnlicher politischerLaufbahn zu ähnlichen Ehren wie derhier Abgebildete gekommen wennauch freilich nicht alle. Und an manchedem Verein nahestehenden Personenund Organisationen, die bei ihrem, Dienst an der Heimat' auf ideologischeAbwege geführt wurden, kann bzw. willsich die Fachgeschichte auch oft kaummehr erinnern.
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Stadtheimat
Der vorangegangene Streifzug war ein erster Versuch, in personellerwie organisatorischer Hinsicht jene Intentionen und Aktivitätenillustrativ zu verorten, die – so die oft geäußerte Hoffung der Vereins-leitung zu einem„ durchschlagenden Erfolg des Heimatgedankens imAufbau neuzeitlichen volkstümlichen Schaffens 91 führen sollten. Dochbevor nun einige Personen und Organisationen näher fokussiert werden,die sich diesem( in den Lagern jedweder politischen Couleur gehegtenund den wechselnden ideologischen Zeitströmungen gern folgenden)
88 Zit. bei Sauer( wie Anm. 35), S. 119.
89 Abbildung aus Hänsel/ Walter( wie Anm. 73), S. 8.
90' Sebastian Meissl, Klaus- Dieter Mulley, Oliver Rathkolb( Hg.): Verdrängte Schuld, verfehlteSühne. Entnazifizierung in Österreich 1945- 1955. Symposion des Instituts für Wissenschaftund Kunst, Wien, März 1985. Wien 1986.
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Jahresbericht des Vereines und Museums für Volkskunde für das Jahr 1933, S. 35( zugleichabgedruckt in WZfV 39, 1934, S. 33-40).