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Auf der Bühne früher Wissenschaft : aus der Geschichte des Vereins für Volkskunde
(1894 - 1945)
Entstehung
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Chronik 1894- 1945

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auch den Vorsitz in der Versammlung in diesem Sinn führte. Die

"

Wiener Zeitschrift für Volkskunde" wird künftighin unterMitwirkung Prof. Dr. Arthur Haberlandt geleitet werden und wiebisher erscheinen.( WZfV 42, 1937, S. 59)

Zur Programmatik--[...] hatten Verein und Museum für Volkskunde eine Füllevon Aufgaben zu bewältigen, die sich vor allem aus dem Einbau derVolkskunde in die Pflege des Volkstums der Gegenwart ergaben. Inerfreulicher Zunahme ist hiebei die volkskünstlerische Schulung derheranwachsenden Jugend wie auch der Angehörigen desGewerbestandes an den Sammlung des Museums für Volkskundebegriffen. Allen voran hat die Wiener Kunstgewerbeschule( KlasseProf Arch. Kossak und Prof. Wagner) im Sommer- undWinterhalbjahr die Sammlungen aus Deutschösterreich wie auch ausden Nachfolgestaaten zur Grundlage ihres Lehrganges imdarstellenden Zeichnen gemacht, wobei dem Arbeitsgerät und seinemAntrieb, dem Möbelbau, dem Zuschnitt der Volkstrachten, derBauernmalerei und den Textilkünsten nach allen Richtungen hineingehendes Studium gewidmet war. Der Museumsbesuch dergewerblichen Fachlehranstalten für Schneiderei, der Meisterschuleder Maler am Gewerbeförderungsinstitut usw. bewegten sich auf dergleichen Linie und auch der Zuspruch bei derTrachtenberatungsstelle erfuhr mit rund 500 Anfragen einezeitgemäße Steigerung.( WZfV 43, 1938, S. 26)

1938

Aktivitäten: Die Jahreshauptversammlung( 20. Mai) stand im Zeichen derEingliederung Österreichs in das Deutsche Reich, dessen FührerAdolf Hitler die Anwesenden ein dreifaches Sieg Heil! entboten.( WZfV 43, 1938, S. 50) Festvortrag von Ass. Dr. O.P. Hausmann:,, Deutsches Volkstum in der Dobrudscha"

ab September suchten im Tagesdurchschnitt 2 Personen dieTrachtenberatungsstelle auf

Den Gauarbeitsgemeinschaften für Volkskunde von Niederdonau undWien gehören der Vereinsführer, ebensowohl wie derGeneralsekretär Prof. Dr. K. v. Spieß an. Es ist damit die Gewährgegeben, daß die aufbauende Arbeit der Volksforschung, die in dem