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Chronik 1894 – 1945
16. November- Erzherzog Franz Ferdinand besucht das Museum, in Begleitungdes Obersthofmeisters K. Freiherrn v. Rumerskirch und geführt vonDirektor M. Haberlandt und dessen Assistenten Dr. ArthurHaberlandt). Seine kaiserliche Hoheit geruhte zu wiederholtenmalenseine hohe Befriedigung über die Reichhaltigkeit der Sammlungauszusprechen und stellte huldvollst in Aussicht, in Würdigung desunerträglichen Raummangels Vorsorge für eine künftigeentsprechende Unterbringung des Museums treffen zu wollen( ZföV17, 1911, S. 235).
8. Dezember
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Eröffnung der bretonischen Sammlung:[...] die erfreulicheNachricht, daß das lebenslängliche Mitglied Dr. med. et phil. RudolfTrebitsch sich in freigebiger Munifizenz entschlossen hat, unseremMuseum die Mittel zu bieten, eine überaus erwünschte vergleichendeeuropäische Typensammlung volkskundlicher Art anzulegen und zudiesem Zweck zunächst eine zum Verkauf stehende volkskundlichbretonische Sammlung mit Einschluß eines bäuerlichen Interieurs ausSt. Maló in der Bretagne zu erwerben.( ZföV 17, 1911, S. 235)
Was die Vermehrung unserer Sammlungen betrifft, so verfolgte ich[ M.Haberlandt] auch in diesem Jahre die beiden Hauptrichtungenunserer bisherigen Sammelthätigkeit, indem einerseits aus demKunst- und Antiquitätenhandel, so weit als es irgend möglich war,alle für unsere Sammlungen noch erwünschten Stücke zur Ausfüllungnoch bestehender Lücken aufgekauft wurden, und indem andererseitsdurch DIREKTE AUFSAMMELTÄTIGKEIT IM FELDE SELBST jene Gebiete,die noch nicht genügend klargestellt sind, von mir und AssistentenDr. Arthur Haberlandt sowie durch einige bewährte Helferdurchsucht wurden.( Jahresbericht, S. 7)
1912
Statutenänderungen
Als wichtigste Änderungen der Satzungen stellen sichdar: 1. DIE RECHTLICHE FIXIERUNG UND STATUTENMÄẞIGE FESTLEGUNGDES K.K. MUSEUMS FÜR ÖSTERREICHISCHE VOLKSKUNDE; 2. dieNeuschaffung von fördernden Mitgliedern mit einem Jahresbeitragvon mindestens K 100; 3. die Erhöhung des Stiftungsbeitrages auf K1000; 4. die Neuschaffung von KORRESPONDIERENDEN MITGLIEDERN.( ZföV 18, 1912, S. 128 f.)