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Auf der Bühne früher Wissenschaft : aus der Geschichte des Vereins für Volkskunde
(1894 - 1945)
Entstehung
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Konsolidierungen

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Industrie und der dieser angeschlossenen Kunstgewerbeschule zustän-dige Ministerium für öffentliche Arbeiten hatte sich gegen die Heran-ziehung der Räume der Kunstgewerbeschule zur Unterbringung desMuseums für österr. Volkskunde ausgesprochen, wobei Rücksichtenauf den Unterricht an der Kunstgewerbeschule, also insbesondere derVorzug der räumlichen Verbindung dieser Anstalt mit dem Museum fürKunst und Industrie, ins Treffen geführt wurden wie auch rechtlicheBedenken, da die Grundfläche, auf welcher die Kunstgew.Schuleerbaut ist, seinerzeit durch Ah. Gnade nur für Zwecke der Unterr.-Verwaltung gewidmet[ wurde]". Zugleich regte das Arbeitsministerium,, als zweckentsprechendste Lösung an, die Unterr. Verwaltung möge dieAusführung des mit Million Kronen veranschlagten Projektes derHerstellung eines Zubaues zur Kunstgewerbeschule in finanziellerHinsicht ermöglichen, wodurch die in Wien, I. Fichtegasse 4 für dieUnterbringung der allg. Abteilung der Kunstgew.- Schule verwendetenRäume größtenteils frei würden, welche dann f. d. Museum f. öst.Volkskunde in Anspruch genommen werden könnten.

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Wieweit dieser Vorschlag des Arbeitsministeriums ernst gemeintwaren, davon schweigen die Akten. Fest steht, dass Reg.R. Dir. Dr.Haberlandt die erwähnten Räume in der Fichtegasse als für Museal-zwecke gänzlich ungeeignet bezeichnet hat 143 und die Angelegenheitebenso wenig weiter verfolgt worden ist wie jenes von Haberlandt am19. Februar 1913 dem Unterrichtsministerium mitgeteilte neue Projektfür die Unterbringung des Museums für öst. Volkskunde, u. zw. imneuerbauten techn. Museum". In dieser Causa hatte sich bei den vonHaberlandt und Exz. Exner bisher durchgeführten Vorbesprechungen[...] Exzellenz Exner im Prinzip bereitfinden lassen, die derzeit durchdie Sammlungen des techn. Museums nicht beanspruchten Räume zurUnterbringung der Sammlungen des Museums f. öst. Volkskunde zurVerfügung zu stellen. Hiedurch wäre" so die diesbezüglichen Aus-führungen Haberlandts- die Möglichkeit geschaffen, für ca. 10 Jahredie Sammlungen in einer im wesentlichen befriedigenden Weiseunterzubringen, wenn von der ganz peripheren Lage des techn.Museums abgesehen wird. Innerhalb dieser Zeit könne die Frage der

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1+ 2 ÖstA, AVA, Unterricht 15, Museum für österr. Volkskunde, 1912/55221.1+ 3 ÖstA, AVA, Unterricht 15, Museum für österr. Volkskunde, 1913/7706.