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Gründerjahre
Heins( als Geschäftsführer des Vereins und Vizedirektors des Museums)und Julius Botstiebers( als Geschäftsführ- Stellvertreter und Biblio-thekar) ebenfalls mit„, lebhaftem Bedauern"- in Kenntnis gesetzt."
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Auch in sonstiger einschlägiger Literatur finden sich zur Causa Heincontra Haberlandt nur Andeutungen. So schreibt etwa Robert Sieger inseinem Nachruf von„ Meinungsverschiedenheiten über die Grundsätzebeim Sammeln, die er[ Hein] bei seinem hochentwickelten Solidaritäts-gefühl so lange zurückhielt, bis sie unüberbrückbar geworden und nunumso heftiger sich äußern mußten". Nach dieser Darstellung dürfteauch der seinerzeit von der Vereinsleitung geäußerte ,, herzlicheWunsch“, Hein möge„ dem Verein auch weiterhin wohlwollende[ r]Freund bleiben 115, nicht in Erfüllung gegangen sein: Hein, der- soSieger- ,, es schwer verwinden[ konnte], dass er einer Sache, der er dreiJahre lang alle Kräfte gewidmet hatte, nicht mehr wenigstens durchseinen Rat dienen sollte,[...] zog sich, indem er dies versuchte, neueKonflikte und Unannehmlichkeiten zu, die auf Jahre hinaus ihreSchatten über sein Gemüt warfen.“ Dass der Bruch also ein nach-haltiger und tatsächlich„ heftiger“ gewesen ist, zeigt zudem die Tat-sache, dass dem Vorbild Heins auch einige andere Vereinsfunktionäreund-mitglieder gefolgt sind und etwa genannter Julius Botstiber, dervon der Vereinsgründung bis Dezember 1897 die Funktion desSekretärs( Schriftführer- Stellvertreter) und im Jahre 1896/97 des Biblio-thekars innegehabt hatte 117, wie auch dessen Bruder Dr. RudolfBotstiber übrigens der Hausarzt Wilhelm Heins dem Verein denRücken gekehrt haben. Versöhnlich scheint die Angelegenheit jeden-falls erst mit dem frühen Tod Wilhelm Heins abgetan worden zu sein.In seinem- gezählte 28 Zeilen umfassenden--- Nachruf schreibt Haberlandt
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113 Monatsversammlung am 15. December. In: Anzeiger des Vereines für österreichischeVolkskunde 3, 1898, S. 2.
114 Sieger 1906( wie Anm. 80), S. XX.
115 Anzeiger des Vereines für österreichische Volkskunde 3, 1898, S. 2.
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Sieger 1906( wie Anm. 80), S. XXI.
117 Julius Botstiber ist It. Heimatrolle( MA 61, Staatsbürgerschafts- und Personenstands-angelegenheiten) 1861 in Wien geboren, röm. kath., ledig, 1903 Erwerbung des Heimat-rechtes, 1905 Ablegung des Staatsbürgereides, von Beruf„ Sekretär der Thurn undThaxi'schen Generaldirektion", in Lehmann's Adreßbuch 1924 letztmals genannt.
118 Vgl. Schreiben Heins vom 13. Juli 1903 an die Intendanz des naturhistorischen Hof-museums; Völkerkundemuseum, Archiv des Museums für Völkerkunde.