Die Hafner gewinnen heute großteils den Ton aus ihrem eigenenGrund und Boden, einige kaufen den Rohstoff.
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Ähnlich wie in Zalas, allerdings auf die engere Verwandtschaftbeschränkt, tritt im 20. Jahrhundert auch hier in Brodľa die Verbin-dung Familie Gewerbe mit der erblichen Nachfolge von 2 bis 3Söhnen auf den Vater in den Vordergrund. Es ist jedoch nie zu ei-ner derartig starken Konzentration der Werkstätten in den Händeneiniger weniger Familien wie in Zalas gekommen. Heute gibt eshier 5 Familien, in denen 2 oder 3 Brüder( ein Zufall) das Töpfer-gewerbe betreiben. Alle Hafner rekrutieren sich im 20. Jahrhundertaus Broda selbst oder aus einem der benachbarten Dörfer. Es gabauch Frauen, die das Gewerbe ihrer Gatten erlernten und kleinereStücke anfertigten.
In 3 benachbarten Dörfern existieren heute auch 2 bis 4 Töpfe-reien, von denen die eine in einem alten Töpferdorfe( das einst außer-halb der Grafschaft Tenczyn gelegen war) und die anderen in 2 wei-teren Dörfern, in denen einzelne Hafner vor über 100 Jahren er-wähnt wurden, betrieben werden. Nahezu die Hälfte der Werkstätten-inhaber von Brodľa sind ziemlich junge Leute, etwa 30 bis 45 Jahrealt; einige jüngere helfen gelegentlich ihren Verwandten.
Optimismus als Zukunftsperspektive scheint jedoch auch für Brodľanicht angezeigt: zum einen u. a. wegen stets wachsender Schwierig-keiten bei der Beschaffung von Heizholz und zum anderen wegen desAnsteigens der Betriebskosten. Hinsichtlich des Warenabsatzes las-sen sich bislang jedoch keine Schwierigkeiten erkennen.
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