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Vergleichende Keramikforschung in Mittel- und Osteuropa : Referate des 14. Internationalen Hafnerei-Symposiums vom 7. - 11. September 1981 im Ethnographischen Museum Schloss Kittsee
Entstehung
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sänftigen, auf daß er im Totenreich den neuen Gast nichtanbelle. Drei Tage nach dem Begräbnis wird das Gefäß überdem Grab zerschlagen, woher auch der Ausdruck stammt" der Krug ist zerbrochen". In den Westkarpaten besteht derBrauch, daß ein Verwandter des Verstorbenen 6 Wochen nachdem Begräbnis täglich einen irdenen Wasserkrug an einen derwenig begangenen Wege stellt, um den Wanderer zu laben.

Außer den Begräbniszeremonien, die bis zu vierzig Tagenandauern können, gehörten zum Totenkult auch eine Reihevon Gedenktagen, die jährlich am Palmsonntag, am Heiligen-Georg- Tag, am Gründonnerstag, zu Ostern, zu Pfingsten undam Heiligen- Dumitru- Tag gefeiert wurden. Bei diesen Ge-legenheiten werden für die Seelen der Verstorbenen Fest-gebäcke und kleine irdene Töpfe( moși) verschenkt. Am Grün-donnerstag vor Sonnenaufgang werden im Banat auf denGräbern Haselnuẞstecken angezündet und jedem Kind, daszum Feuer kommt und sich daran wärmt, ein irdenes Gefäßmit Wasser, ein Festgebäck und eine Kerze als Andenken

an

den Verstorbenen geschenkt. Der Samstag vor Pfingstenist ein Totengedenktag. Werden zu Ehren der Verstorbenen,die nach dem Volksglauben auf der Dachrinne des Hausessitzen, bis zum Sonnenaufgang keine Geschenke verteilt,so füllen sich diese den Mund mit Asche und Sand, entfernensich und bleiben den Bewohnern des Hauses gegenüber feind-lich eingestellt.

In Siebenbürgen, im Banat und in der Bukowina hat derTotengedenktag am Samstag vor Pfingsten einen familien-gebundenen Charakter. In Bukarest wird auch heute noch der" Tîrg al moşilor"( Töpfermarkt zum Totengedenktag) abge-von Tausenden von Bauern und Städtern besucht

halten, der

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