Krejčí, Oldřich und Krejčová, Věra
Oldřich Krejčí wurde 1915 in der Nähe von Brünn geboren underlebte in der städtischen Werkzeugindustrie ein gutes Zusammen-leben von Tschechen und Deutschen. Den März 1939 und die Er-richtung des Protektorats Böhmen und Mähren beschreibt er als ra-dikalen Bruch dieses Zusammenlebens. Herr Krejčí und seine FrauVěra Krejčová vermitteln durch ihre persönlichen Erzählungen, wiedas Vertrauen innerhalb der Gesellschaft zerstört wurde und wie sichder Krieg auf ihr Leben auswirkte.
Interview in Kyjow, 27.1.2015, in tschechischer Sprache
Kriegischová, Waltraud
Waltraud Kriegischová( geb. Nietzsche, 1927-2016) wurde in Phil-lipsdorf in Nordböhmen geboren und musste nach 1945 als Waldar-beiterin in der Region bleiben. Sie beschreibt, wie sie nach der Vertrei-bung der meisten Deutschen in ihrer eigenen Heimat zur>> Fremden<<wurde und als Deutsche sowie aufgrund mangelnder Tschechisch-Kenntnisse immer wieder Diskriminierungen ausgesetzt war.
Interview in Waldenburg, 16. 4. 2015, in deutscher Sprache
Kudlicska, Robert
Robert Kudlicska wurde 1928 in Bruck an der Donau in der Slo-wakei geboren. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs floh er vor derRoten Armee nach Deutschland und kehrte einige Wochen späternach Hause zurück. Kurz danach wurde seine Familie nach Öster-reich vertrieben. Neun Jahre verbrachte er armselig, aber immer umge-ben von anderen Bruckern mit seiner Familie in Flüchtlingsbaracken.Er leitete viele Jahre die Karpatendeutsche Landsmannschaft in Wien.Interview in Wien, 23. 2. 2015, in deutscher Sprache
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