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sind berühmt;( 611) ihre Schneidezähne gleichen leuchtendem Gold-sandea,( 612) den man aus dem Lande der Heiden Glossar ::: zum Glossareintrag Heiden gebracht hat.
( 613) Ihr Nacken ist der einer Gazelle;( 614) ihre Oberarmesind ganz vorzügliche Dinge;( 615) ihre Brust ist breit und voll( 616) und tadellos gestaltet.
( 617) An ihren Füssen hab' ich einen Ring gesehen,( 618) der garzierlich ist, mein Freund!( 619) Wer ihn erblickt, ruft aus:( 620)„ Erwiegt zweifellos zweitausend'( Pfund)!"
( 621) Zwischen mir und ihr giebt es nicht Lug und Trug!( 622) Drum sag' nichts Unrechtes, Mädchen!( 623) Sprich lieber:,, Ich wünsche ein Stelldichein!"-;( 624) sag' ferner:" Suche mich
doch auf!"
( 625) Ich, Manssûr, ein gewaltiger Redner,( 626) bin kein Hans-wurst!( 627) Ich stamme aus Tripolis von freien Leuten,( 628) undNiemand vermag mich zu bezwingen.
( 629) Denn wer zu mir kommt, um mit mir in den Wettstreitzu treten,( 630) den schleudre ich in den Brunnen,( 631) ichschleudre ihn in den Ofen, in die Feuersglut,( 632) dass erwünscht, er wäre sein Schatten.
( 633) Ich sage meinen Gruss durch diese Lieder( 634) denanwesenden Frauen und Männern.( 635) Meine Nachsänger sindLöwen( 636) hier beim Hochzeitsfeste und in dieser frohen Ver-sammlung.
XVIII. Melzuma.
( 637) Gar prächtig war meine Holde, die Falkenäugige geschmückt.( 638) Über ihre Schultern liess sie die gelösten Haare wallen.
a Doch wohl hinsichtlich des Leuchtens, nicht hinsichtlich der Farbe.b Solche Übertreibungen finden sich in diesen Poesien öfter. Vgl. V. 551;in einem( hier nicht publicierten) Gedichte zum Preise der Schärpe eines Mädchenswird gesagt:„, sie kostet hunderttausend Piaster und wiegt zwei Centner".