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Takrouna a wanderte,( 96) so risse er ihm die Steine aus und schaffteden gesamten Berg auf einen Hügel!"
VII. Zindâli.
( 97) Der doppelten Schneide eines indischen Schwertes, dessenEisen vergiftet ist, halte ich Stand,( 98) doch den Blick des Mädchens,dessen Augen die Natur schwarz gefärbt, kann ich nicht ertragen.
( 99) Der tötlichen Schneide trete ich entgegen,( 100) aber nichtdem Blicke des Mädchens, dessen schmachtende Augen schwarzumstrichen sind.( 101) Ihr Blick hat meine Leber wie ein breiterSäbel getroffen( 102) und mein Herz erreicht und es zerstückelt undzerschnitten nebst den übrigen Eingeweiden.
( 103) Mit der vergifteten Schneide nehme ich es auf,( 104) dienach dem festen Steine zielt, sodass er durchschnitten wird.( 105) Ihrtrete ich entgegen und pariere den unheilvollen Hieb.( 106) Dochdem Blicke des Mädchens, aus dessen Kusse mir Heilung wird,kann ich nicht entgegentreten.
( 107) Dem Eisen am Wurfspiesse halte ich Stand,( 108) doch nichtdem Blicke aus dem schmachtenden schwarzen Auge des Mädchens.( 109) Mir ging's wie dem Felde, dem der Regenguss zur Zeit, woschon die Ähren sprossten,( 110) die spärliche gute Erdschichtfortspülte.
( 111) Dem Eisen, das mich verwundet, stelle ich mich entgegen,( 112) doch nicht dem Blicke der schwarzen Augen, der sich auf michrichtet.( 113) Von einem einzigen solchen Blicke werde ich schlaff;( 114) seht sie mich noch länger an, so bin ich bald ausgebrannte Asche.
VIII. Abwechseln von Zindâli und Xǎrôbi.
( 115) Die Fasern meines Herzens sind beunruhigt durch dieLiebe zu dir!( 116) Du hast meine Leber und die Eingeweide
a Der Berg Takrouna liegt etwa 26 Kilometer s. ö. von Zaghouan( alsoetwa 68 km. s. ö. von Tunis); das gleichnamige Dorf hängt an diesem Berge" perché comme un nid d'aigle"( Algérie et Tunisie von Louis Piesse). DieBevölkerung von Takrouna scheint poetische Natur zu besitzen, wenigstens rühmtCampou( La Tunisie Française, S. 117) von ihnen: ils récitent des poésies légères.b Diese abwechselnden Z. und X. sind nachträgliche Zusammenstellungen;man muss nicht meinen, dass ein einziger Dichter dieses VIII. Stück verfassthabe, vielmehr hat hier irgend ein Dichter, oder es hat das Volk selber, mit Ver-