21 Eine Auffassung, die übrigens auch so manche Vertreter einerpastoraltheologisch orientierten Volkskunde in weiterer poli-tischer Entwicklung zu einem„ völkisch" affizierten Christentumsich wenden ließ; dazu Detailliertes bei Angela Treiber: Volks-kunde und evangelische Theologie. Die Dorfkirchenbewegung1907-1945. Köln, Weimar, Wien 2004, bes. S. 223 ff.
22 Georg Koch: Die bäuerliche Seele. Eine Einführung in diereligiöse Volkskunde. Berlin 1935, S. 145.
23 Scharfe: Über die Religion( wie Anm. 7), S. 28.
24 So der Untertitel der von 1907 bis 1941 erschienenen Zeitschrift„ Die Dorfkirche. Illustrierte Monatsschrift zur Pflege des religi-ösen Lebens in heimatlicher und volkstümlicher Gestalt". Insge-samt zu dieser Bewegung und allgemein zum organisatorischenUmfeld der religiösen Volkskunde und ihrer Protagonisten s.Treiber: Volkskunde und evangelische Theologie( wie Anm. 21).25 Friedrich Wilhelm Graf: Kulturprotestantismus. Zur Begriffs-geschichte einer theologischen Chiffre. In: Hans Martin Müller( Hg.): Kulturprotestantismus. Beiträge zu einer Gestalt desmodernen Christentums. Gütersloh 1992, S. 21-77.
26 Treiber: Volkskunde und evangelische Theologie( wie Anm. 21),S. 155.
27 Ebertz: Von der„ Religion des Pöbels" zur„ popularen Religiosi-tät"( wie Anm. 15), S. 172.
28 Christoph Auffarth: Art. Heiliger/ Heilige. In: Ders., Hans G.Kippenberg, Axel Michaels( Hg.): Wörterbuch der Religionen.Stuttgart 2006, S. 207 f.
29 Präzise dazu: Wolfgang Brückner: Volkskunde, religiöse. In:Lexikon für Theologie und Kirche, 10. Bd. Freiburg u. a. 2001,Sp. 864-866; zur gesamten Entwicklung s. Wolfgang Brückner,Gottfried Korff, Martin Scharfe: Volksfrömmigkeitsforschung(= Ethnologia Bavarica 13). Würzburg, München 1986.30 Etwa Leopold Schmidt: Geschichte der österreichischenVolkskunde(= Buchreihe der Österreichischen Zeitschrift fürVolkskunde, N.S. Band 2). Wien 1951, S. 39.
31 Ebertz: Von der„ Religion des Pöbels" zur„ popularen Religiosi-tät"( wie Anm. 15), S. 172.
32 Zu denken ist vor allem an das Werk des Prälaten GeorgSchreiber; für Österreich ist Hanns Koren das katholischeParadebeispiel für die enge Symbiose zwischen( akademischer)Volkskunde und religiös fundierter Weltanschauung", s. dazuMagdalena Anna Puchberger: Volkskunde als Lebensstil. EinMilieu in der Steiermark in den 1920er und 1930er Jahren.Dipl. Arb., Univ. Wien 2005, v.a. S. 113-124.
33 F[ ritz] Schmidt- Clausing: Volksfrömmigkeit. In: Religion inGeschichte und Gegenwart. 3. Aufl. 6. Bd., 1962, Sp. 1451-1455,Sp. 1452.
34 Peter L. Berger: Zur Dialektik von Religion und Gesellschaft.Elemente einer soziologischen Theorie. Frankfurt am Main1973, S. 98.
35 Michael N. Ebertz, Franz Schultheis( Hg.): Volksfrömmigkeitin Europa. Beiträge zur Soziologie popularer Religiosität aus14. Ländern. München 1986.
36 Gottfried Korff: Volkskundliche Frömmigkeits- und Symbolfor-schung nach 1945. In: Brückner, Korff, Scharfe: Volksfrömmig-keitsforschung( wie Anm. 29), S. 38-66, S. 57.
37 Gottfried Korff: Bemerkungen zum politischen Heiligenkult im19. und 20. Jahrhundert. In: Gunther Stephenson( Hg.): Der Re-ligionswandel unserer Zeit im Spiegel der Religionswissenschaft.Darmstadt 1976, S. 216-230, S. 221.
38 Ebda., S. 216.
39 Wolfgang Beinert: Das Christentum. Eine Gesamtdarstellung.Freiburg, Basel, Wien 2007, S. 118 ff.
40 Gottfried Korff: Kultdynamik durch Kultdifferenzierung?Beobachtungen zur Rochus- und Sebastiansverehrung im 19.und 20. Jahrhundert. In: Saeculum 47, 1996, S. 158-175, S. 175.41 Korff: Maria in der technischen Welt( wie Anm. 18), S. 218.
Heilige in Europa- Kult und Politik
15