Geschichte und Verehrung: Der ehrw. P. Dominicus a Jesu Maria fanddas arg beschädigte Bild 1610 bei einem abendlichen Rundgang im Schutt eines zurErrichtung einer Ordensniederlassung der Karmeliter erworbenen Hauses. Die Ver-ehrung des Bildes ist zuerst ordensmäßig, vor allem durch die Person des Finders,bestimmt, nach seinem Tod( 1630) kam es an Maximilian von Bayern und nachdessen Tod über die Münchner Karmeliter an Kaiser Ferdinand II. Seit der Über-tragung nach Wien( 1631 oder 1632), vermutlich in die Kammerkapelle der WienerHofburg, war es Gegenstand einer starken Verehrung durch die kaiserliche Familie.Die Verehrung gründet sich vor allem auf den Zusammenhang mit der Persönlich-keit des ehrwürdigen P. Dominicus und seinen Anteil an der Schlacht am WeißenBerg. Kaiserin Eleonore, die sich seit dem Tode Kaiser Ferdinands II.( 15. 2. 1637)zu den Siebenbüchnerinnen zurückgezogen hatte, befahl die öffentliche Ausstellungdes Bildes auf dem Hochaltar dieser Klosterkirche. Auch nach der Übertragung desBildes am 10. 7. 1655 zu den Karmelitern in die Leopoldstadt war es Gegenstandallgemeiner Verehrung, die besonders durch Leopold I., der Kopien des Bildes inder Familie verteilte, und durch Maria Theresia gefördert wurde. Auch der hoheAdel war dem Bild sehr zugetan, wie die Errichtung eines neuen Altares in derKarmeliterkirche in der Leopoldstadt 1702 durch den Fürsten Max von Liechtensteinbeweist. Nach der Erbauung der neuen Karmeliterkirche in Wien XIX. 1898-1901wurde das Gnadenbild dorthin übertragen und 1931 gekrönt( 1-3).
Lit.:( 1) Festschrift zum 300jährigen Todestag des e. P. Dominicus a JesuMaria, Wien 1930( bes. P. J. Mühlbacher, Die Gnadenbilder des e. P. Dominicusa Jesu Maria, 57 ff.).( 2) A Missong, Heiliges Wien, Wien 1933, 307.( 3) Maurer-Kolb, 58.( 4) Gugitz, Andachtsbild, 129.( 5) Gugitz, Gnadenstätten, I, 99.Kopien nach dem Wiener Gnadenbild ,, Maria mit dem geneigten Haupt": W
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Wien, Kapuzinerkloster, Refektorium. Wash old agb1659 von Tobias Pock für die Kaiserkapelle der Kapuziner hergestellt.Lit.: E. Kusin, Die Kaisergruft bei den P. P. Kapuzinern in Wien, Wien 1949, 25.
54 St. Pölten, Franziskanerkloster, Konventkapelle.
Wohl seit 1768( vgl. A. Kerschbaumer, Geschichte des Bistums St. Pölten, 1875, I,552: erster Gottesdienst im Karmeliterkloster in St. Pölten).
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Pottenbrunn, Pfarrkirche, Hochaltar.
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1722 durch Anna Franziska Gräfin von Kueffstein gespendet( 1). Es handelt sich hiereindeutig um eine Kopie nach der Maria mit dem geneigten Haupt in Wien, da dasvon Kolb( 1) angeführte Absamer Gnadenbild desselben Typus erst nach 1797, nachdem Wunder, selbständige Kopien erlebte. A ni
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Lit.:( 1) Maurer- Kolb, 328.baudidaemon
Waydhofen an der Thaya, Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, auf demJohann- Nepomuk- Altar( 1770).
Lit.: ÖKT VI, 156 mit Fig. 156.
Kattau, Schloßkapelle, 1782.
husband astana Anda zoals siqu
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Lit.: ÖKT V, 86 mit Fig. 94. boli
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Zwettl, Zisterzienserkloster, Prälaturtrakt III, 18. Jahrhundert.
Lit.: ÖKT XXIX, 144( ebenfalls irrtümlich als„, Absamer Muttergottes" be-zeichnet).beursiste
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Anhang: Außerdem nach dem kleinen Andachtsbild zu schließen Kopienauch in allen anderen österreichischen Klöstern des Karmeliterordens. tteo urb- 729
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