den Wurzeln ein großer, gelblicher Stein von etwa eineinviertel MeterDurchmesser sichtbar wurde. Zugleich kam ein alter Bettler des Weges,der beim Vater Onitsch stehenblieb und fragte:„ Was tut ihr denn da?",, Siehst ja", antwortete der,„ den Baum schlag ich aus, weil er nichts taugt",und grub weiter. Gleich darauf aber hielt der Onitsch inne und sah sichnach dem Bettler um. Doch der war verschwunden. Da ging der Bauer insHaus, um dort nach dem Verbleib des Bettlers zu fragen. Niemand hatteihn gesehen. Das kam dem Vater Onitsch so unheimlich vor, daß ihm dar-über der Mut zum Graben verging. Er ließ die Arbeit sein und deckte dieGrube wieder zu. Heute noch wird der gelbe Stein dort unter dem Grasliegen und den Schatz decken.nis bon to Hold
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62. Die Rache des Schatzhüters
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Immer schon meinten die Leute, daß in der Ruine Frauheim Schätzelägen. Da zogen einmal um 1800 soll es gewesen sein drei Schatzgräberaus Schleinitz aus, den Reichtum zu heben. Die Arbeit ging ihnen gut vonder Hand, auch bewahrten sie alle Stillschweigen. Schon konnten sie imaufgebrochenen Mauerwerk die Schatztruhe sehen, als ein kleines grünesMännlein mit einem Licht in der Hand aus der Mauer sprang. Es packteeinen Schatzgräber nach dem andern am Kragen und schleuderte sie mitRiesenkräften in die dunkle Nacht hinaus. Der erste fiel eine Viertelstundeweit zur Erde und war sofort tot. Der zweite landete zehn Minuten weitbei der Böhmischen Kunst( vordem die herrschaftlich Kranichfeld'scheKnochenmühle) und starb drei Tage darauf. Der dritte kam wieder eineViertelstunde weit nahe der Säge Sagadins vor dem Tegelschen Haus zuFall, und auch er starb zwei Tage später. l af os
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tad du suge and doibos is? sib bag bo63. Die Verwunschenen im slowenischen Kalvarienberg wDort, wo jetzt das Pickerndorfer Schulhaus steht, hauste einstmals einBauer, der einen Schweinehirten namens Mule in seinen Diensten hatte.Tag für Tag trieb der Bursche die Schweine seines Herrn zum slowenischenKalvarienberg. Da geschah es, daß sich jeden Tag eines der Tiere verliefund nicht wieder zu finden war. Der Bursche wußte sich lange keinen Ratund mußte Abend für Abend das Schelten des Bauern über sich ergehenlassen. Doch als er eines Tages sah, wie sich ein Schwein gerade wiederdavonmachen wollte, sprang er ihm nach, band ihm seine Peitsche an denSchweif und lief hinterdrein, so schnell er konnte. Über Stock und Steinging es, daß der Schweinehirt endlich stolperte und seine Mütze in den Bachflog. Rasch hob er sie auf und zog sie über den Kopf, ohne daß sein Gesichtdabei naß geworden wäre. Dann sprang er wieder dem Schweine nach, dasim gleichen Augenblick in einer Höhle verschwunden war. Als er nun insInnere des Berges kam, sah er vor sich drei Bottiche stehen, die bis zumRand mit Gold und Edelsteinen gefüllt waren. Daneben stand eine weißeFrau.„ Ach", klagte sie,„ ,, wir warten schon so lange! Warum hast du dirheute das Gesicht nicht gewaschen? Du hättest uns erlösen können! Dochnun müssen wir wieder lange warten!" Drei Hände voll durfte sich derBursche aus den Bottichen nehmen. Hätte er sich gewaschen gehabt, ja, hättenur die Mütze sein Gesicht benetzt, die Schätze wären alle sein gewesen unddie Verwunschenen im Berg wären erlöst worden. billine sibiam brin
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