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Bachern-Sagen : Volksüberlieferungen aus der alten Untersteiermark
Entstehung
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Die Flurtype im Gebirge ist die Einödflur, die Siedlungsart der Einzel-hof und der Weiler, der Hoftypus der Haufenhof, die Hausform vorwiegenddas Rauchstubenhaus; als Baumaterial diente vor allem Holz.

In tieferen Lagen und im nordöstlichen Vorgebirge wird Ackerbau undWeinbau betrieben, wovon vor allem die Weine des Pickerer Gebietes, derRadiseller und der Gieskübler im Südosten als gute Tropfen berühmtwurden. Da und dort wird, wie früher auf den Schwaigen, Schafzucht be-trieben. Daneben hat naturgegebenermaßen die Waldwirtschaft, vor allem dieHolznutzung, der damit verbundene Betrieb zahlreicher Sägen und dieFloß- und Plättenfahrt auf der Drau wirtschaftlich eine große Rolle gespielt.Die mittleren und höheren Lagen des Bachern sind geschlossenes Wald-gebiet, stellenweise von urwaldähnlichem Charakter. Die Hochlagen warenfrüher fast ausschließlich Herrschaftsbesitz. Die schweren Strafen, die inalter Zeit auf Wild- und Waldfrevel standen, haben es mit sich gebracht,daß die bäuerlichen Untertanen den Dominikalwald scheu gemieden haben.Er gewann für sie etwas Geheimnisvolles, wenn nicht Unheimliches undwurde zum Revier der Geister und Gespenster ihrer Sagenüberlieferung.Erst nach Aufhebung der Leibeigenschaft, der Neuregelung des Grund-besitzes und schließlich mit der Erschließung des Bacherngebietes durch dieTouristik ist dieses Waldland zugänglich geworden und hat damit vonseinem Schrecken, aber auch von seinem geheimnisvollen Zauber verloren.

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