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Stane Mihelič
na und Bloke, sehr viele auch aus Lož gebracht. Manchmal wurden etliche Tau-send zu solchen Märkten gebracht. Sie wurden einfach auf den Boden gestapelt,von jedem Bienenhalter in einem eigenen Stapel, schwache unten, stärkere oben,damit die Käufer die schlechteren nicht bemerkten. Die Stöcke waren gewöhnlichklein, leicht und kurz. Sie enthielten meist nicht sehr starke Erst- und Zweitschwär-me. Nur die Bienenstöcke aus Lož waren meist gut. Verkauft wurde nicht einzeln,sondern nur stapelweise.
Die Bienenmärkte von lg wurden nach der Jahrhundertwende aufgegeben.
Auch in Ljubljana gab es jedes Jahr am ersten Montag nach dem Kleinfrauentag( 8.September) auf dem jetzigen Prešernov trg eine Art Bienenhalterjahrmarkt, dochwurden nicht Bienen sondern Honig und Wachs verkauft. Hier versammelten sichBienenhalter und Honighändler aus der Umgebung der Stadt und besprachen dieHonig- und Wachspreise. Selbstverständlich konnten langwierige Verhandlungenund Preisabsprachen nicht ausbleiben. Der Markt von Ljubljana konnte sich amlängsten halten. Der letzte fand 1905 statt.
Die Einführung von Naẞstöcken forderte neue Bienenhaltungsmethoden und einebessere Kenntnis des Lebens der Bienen. Dafür sorgten die neugegründeten Bie-nenhalterorganisationen mit Vorträgen, Zusammenkünften, Kursen, Fachblätternund anderen Fachschriften..
Diese Aufgaben hatte sich auch der 1873 gegründete Krainische Bienenzuchtve-rein für die rationelle Bienenhaltung zum Ziel gesetzt.
Mit eine Rolle spielte dabei das Bestreben des Bienenhändlers E. Ravegg Roth-schütz um eine Ausbreitung seines Einflusses auf den Bienen- und Bienenzuchtbe-darfsartikelhandel über den Bienenzuchtverein. Besonders in Oberkrain und Kärn-ten mischten immer mehr Konkurrenten im Bienenhandel mit. Interessanterweisebegann Rothschütz den Bienenzuchtverein in dem Moment zu organisieren, als ei-ne Kommission der Krainischen landwirtschaftlichen Gesellschaft die Bienenstöckevon Porenta und Sumper mit beweglichen Waben als am meisten geeignet für dieAusbreitung in Krain und anderen slowenischen Gebieten befand und zugleich denRothschützschen zurückwies. Was ihm bei der Gesellschaft nicht gelungen war,das gelang beim neugegründeten Verein. Er wurde sein Vorsitzender, er erreichte,daß neben der slowenischen Zeitung Slovenska čebela( Slowenische Biene) auchein deutsches Pendant, die„ Krainer Biene", herausgegeben wurde. Außerdemwurde sein Bienenstock mit beweglichen Waben zum offiziellen Vereinsstock er-klärt und unter den Bienenhaltern propagiert. Mit einer unglaublichen Organisa-tionsfähigkeit und Fachkentnissen scharte er Korrespondenzmitglieder aus ganzÖsterreich und aus Deutschland um die Zeitung und bald hatte die„ Krainer Biene"mehr Bezieher als die slowenische Zeitung. Im Jahre 1874 hatten z. B. die deut-sche Zeitung 267 Abonnenten bestellt, die slowenische nur 191 Mitglieder.