solchen Ethnologia Europaea wird im Ökologie- Diskurs unserer gegenwärtigen Ge-sellschaft noch ein gewichtiges Wort zukommen. Gerade am Beispiel unseres Aus-stellungsthemas„ Der Mensch und die Biene" läst sich aufzeigen, was jahrhunder-telange wirtschaftliche und kulturelle Erfahrung vieler Generationen einer ansässi-gen Bevölkerung der Gegenwart und Zukunft vermitteln kann in Hinsicht auf dasGebot der Stunde eines behutsamen oder- wie man heute gerne sagt-„ sanf-ten" Umgangs mit der Natur und ihren Ressourcen.
Auf slowenischer und österreichischer Seite waren und sind am Gelingen der ge-meinsamen Austellung viele Wissenschaftler, Museumspraktiker, Künstler, Hand-werker, Verwalter, Manager, öffentliche Geldgeber und genossenschaftlicheSponsoren beteiligt, die an anderer Stelle genannt und bedankt werden. Daß insge-samt erfahrene„ Imker" am Werk waren, mögen die erhoffte gute Ausbeute und diebisherige Erfahrung, daß bislang niemand von ihnen einer schmerzenden„ Bienen-stich" erleiden mußte, bezeugen.
Klaus Beitl
Direktor des Österreichischen Museums
für Volkskunde, Wien