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1 (1923) Türkische Märchen : . 1 / Billur Köschk : 14 türk. Märchen, zum erstenmal nach d. beiden Stambuler Drucken d. Märchensammlg ins Deutsche übers
Entstehung
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ein Held. Er tötete jenen Drachen, und ich wurde be-freit. Sodann kehrten wir um und sind nun hierherge-kommen. Wenn du es nicht glaubst, so magst du auf denBerg gehen und das Aas des Drachen dort liegen sehen!"Der Padischah erhob sich sofort und kam gerades-wegs an den Ort, an dem sich der Drache befand. Dasieht erwas sollte er sonst sehen? einen so un-geschlachten gewaltigen Drachen, daß dem Beschauer dieBesinnung aus dem Kopfe schwand. Niemand wagte zudem Tiere nahe hinzugehen. Man betrachtete es nur vonferne. Jetzt machte sich der Padischah wieder auf undkam in seinen Palast. Er sagte zu dem Mädchen: Wenndu jenen Helden sehen würdest, würdest du ihn erkennen?"Da sprach das Mädchen: Mein Merkzeichen( S. 113) istauf seinem Rücken. Wenn ich ihn sehe, erkenne ich ihnsofort." Alsbald zogen Ausrufer hinaus, und es wurde injener Stadt öffentlich bekannt gemacht. Vom erstenLebensjahre an bis zu 70 Jahren zogen Mann und Frau,Kind und Kegel in hellen Scharen am Palaste vorüber.

Wir wollen zum Prinzen kommen. Als er den Drachengetötet hatte, kam er sofort wie früher in das Haus deralten Frau und setzte sich nieder. Da sagte die Frau:" Mein Sohn, heute hat der Padischah den Befehl zu gebengeruht: Vom ersten Lebensjahre an bis zu 70 Jahren sollalles an meinem Palaste vorbeiziehen. Wozu sitzest dunoch da? Wohlan, geh auch du an dem Palaste vorbei!"Der Prinz ging also aus jenem Hause heraus und machtesich auf den Weg. Auf einmal sieht er, daß der Aufzugder Leute schon zu Ende ist. Als der Prinz nun vorüber-

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