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1 (1923) Türkische Märchen : . 1 / Billur Köschk : 14 türk. Märchen, zum erstenmal nach d. beiden Stambuler Drucken d. Märchensammlg ins Deutsche übers
Entstehung
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Sofort verkleidete sie sich und betrat dann die Küche deserwähnten Palastes. Da sah sie auf einmal, daß dieKöche in aller Eile Speisen kochten. Sie ging direkt zuihnen hin und sagte zu ihnen: Meister, wollt ihr michbei euch als Gehilfen annehmen?" Da sagten sie zu ihrin vorwurfsvollem Tone: Siehst du's denn nicht? UnserKopf ist ganz wirr. Was sollten wir da mit dir anfangen?"Schließlich flehte sie sie an und überredete sie auf irgend-eine Weise, und sie erklärten sich damit einverstanden.Unser Mädchen diente also, bald hier, bald dort( S. 49).Endlich sagte sie zu einem von ihnen: Meister, warumkochst du das Essen in solcher Aufregung?" Dieser sagte:,, Ach, mein Sohn, in diese Stadt kommt alle sechs Jahreein Dew. Er ist die Leber des Padischah und geht dannwieder fort. Morgen Nacht ist wieder die Zeit seinesKommens. Deshalb sind wir heute alle aufgeregt."

Als das Mädchen dies hörte, da biß sie sich ihrenFinger vor Erstaunen und war ganz betroffen. Kurz undgut, das Mädchen schlief in jener Nacht nicht. Mit denKöchen zusammen kochte sie das Essen bis zum Morgen.Als es Morgen ward, ging dann das Mädchen in den Palastund stieg geradenwegs ins obere Stockwerk hinauf. Siekommt in ein Zimmer und sieht da eine vom Kopf bis zuden Füßen in schwarze Kleider gehüllte Sultanin sitzen.Dann ging sie in das nächste Zimmer und sah dort ebensoeine Sultanin in Schwarz. Und auch die Möbelstücke desZimmers waren schwarz. Sodann ging sie in das folgendeZimmer. Da sieht sie in der Mitte des Zimmers in einemBett eine vom Kopf bis zu den Füßen in rote Kleider ge-

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