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1 (1923) Türkische Märchen : . 1 / Billur Köschk : 14 türk. Märchen, zum erstenmal nach d. beiden Stambuler Drucken d. Märchensammlg ins Deutsche übers
Entstehung
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Niemand läßt sich zu mir herab. Wie ich von meinerMutter geboren worden bin, so bin ich geblieben. Bis zudiesem Augenblicke hat noch niemand die Hand darnachausgestreckt." Als der schöne Kahwedschi dies ver-nahm, da freute sich sein Herz, und er sagte: Siehe, jetzthabe ich die Frau gefunden, die ich gesucht habe." Dar-nach näherte er sich dem Mädchen und machte seineSache ab. Als es Morgen wurde, stand er dann auf undging ins Bad. Nachdem er sich abgewaschen hatte undherausgegangen war, kaufte er Rahm und kam in dasHaus, in dem das Mädchen sich befand. Er setzte sichzu dem Mädchen hin, und sie begannen sich freundlich zuunterhalten.

Sie sollen dabei verbleiben. Wir wollen zu diesenreichen Leuten kommen: Diese hatten einen nahen Nach-barn. Eines Tages waren sie miteinander versammelt, dasagte er zu ihnen: An dem und dem Platze befindet sichein schöner Kahwedschi. Er heiratet meine Tochter. AmMorgen aber macht er sich auf und geht fort. Gesternsoll er nun ein Hirtenmädchen geheiratet haben. Das willalso besagen, daß ihm unsere Tochter nicht gefallen hat.Kommt, wir wollen gegen diesen Burschen mit den anderenLeuten zusammen die Diffamationsklage erheben und zu-gleich ihn züchtigen."

Diese seine Rede erschien allen passend. Sie sandtensodann dem schönen Kahwedschi Nachricht, Kurz undgut, der schöne Kahwedschi ging( S. 40) mit den Worten: Es bedeutet Gutes, so Gott will!" aus seinem Hauseheraus und kam geradenwegs in die Versammlung. Er

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