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1 (1923) Türkische Märchen : . 1 / Billur Köschk : 14 türk. Märchen, zum erstenmal nach d. beiden Stambuler Drucken d. Märchensammlg ins Deutsche übers
Entstehung
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er an den Vater des Mädchens. Als es bei ihrem Vatereintraf, da öffnete er es und las es. Er sagte zu sich:Wehe, meine Tochter ist zur Hure geworden! Ist dasnicht eine Schmach für mich?" Voll Zorn wandte er sichan seinen Sohn: Geh sofort nach Hause, schneide dortmeiner Tochter den Kopf ab, tauche ihr Hemd in dasBlut und bring es mir unverzüglich!"

Der Sohn brach auf und machte sich auf den Weg.Eines Tages gelangte er in sein Stadtviertel. Als er alleNachbarn, die nur da waren, von einem Ende bis zumanderen ausforschte und befragte, da versicherten ihm alle:" Nein, mein Sohn, wir haben noch niemals gesehen, daßdeine Schwester auf die Straße gegangen ist." Schließ-lich kam er an sein Haus und klopfte an die Türe. SeineSchwester sprang mit den Worten:" Weh, mein Bruder!"die Treppe hinab und öffnete das Tor. Dann führte sieihn herauf. Als nun das Mädchen fragte( S. 22) undsagte: Wo ist denn mein Vater?", da gab ihr der Bruderzur Antwort: Er ist noch unterwegs. Komm, wir wollenihm zusammen entgegengehen!" Sofort nahm das Mädchenihren Überwurf um und ging mit ihrem Bruder zum Hauseheraus. Er brachte sie auf einen Berg und sagte zu ihr:Meine Schwester! Man hat an meinen Vater einen Briefgeschrieben. Man hat ihm darin folgende Nachricht ge-geben: Deine Tochter ist zur Hure geworden. Die ganzeWelt kann sie haben." Als mein Vater dies hörte, gerieter in Zorn und gab mir folgenden Auftrag: Schneide un-verzüglich meiner Tochter den Kopf ab, tauch ihren Kaftanin das Blut und bring ihn mir!" Der eigentliche Grund

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