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1 (1923) Türkische Märchen : . 1 / Billur Köschk : 14 türk. Märchen, zum erstenmal nach d. beiden Stambuler Drucken d. Märchensammlg ins Deutsche übers
Entstehung
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blick schwand dem Mädchen die Besinnung aus demKopfe. Sie nahm sich aber sofort wieder zusammen undsagte zu ihm:" Muezzin Efendi, wir haben gehört, daßin diesem Bade die Sängerinnen auftreten( spielen) sollen.Ist dies das Bad, das Sie so gerühmt haben? Es ist nochgar niemand da." Da meinte der Muezzin: MeineSultanin, wenn niemand kommt, werden wir beide zu zweituns baden und vergnügen. Da sagte das Mädchen zu ihm:Wasch Du mich zuerst ab, dann werde ich dich ab-waschen." Der Muezzin war damit einverstanden( S. 20).Er nahm das Mädchen und wusch sie trefflich am Bade-becken ab. Dann sagte das Mädchen: Komm, nun will ichdich waschen." Der Muezzin setzte sich vor sie hin,und das Mädchen begann ihn zu waschen. Sie schäumteihm den Kopf stark mit Seife ein. Während er infolge-dessen die Augen geschlossen halten mußte, ging dasMädchen an die Badebecken und schöpfte alles Wasseraus. Alle Wasserhähne, die am Badebassin waren, ver-stopfte sie mit einem Leintuch, wobei sie zu sich sagte:,, Schau, wie einer sich baden muß!" Alle Holzpantoffeln,die im Kühlraum des Bades vorhanden waren, tat sie inein Badetuch und kam dann schnurstracks wieder zu demMuezzin zurück. Mit einemmal schlug sie plumps damitauf ihn los, ihm auf den Kopf, aufs Auge, daß sein Ge-schrei zum Himmel hinaufschallte. Schließlich fiel derMuezzin zu Boden und wurde ohnmächtig. Darnachging das Mädchen hinaus, zog seine Kleider an und kamgeradenwegs nach Hause. Als jetzt die Mutter zu ihrsagte: Meine Tochter, wie war denn das Bad?", da ließ

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