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1 (1923) Türkische Märchen : . 1 / Billur Köschk : 14 türk. Märchen, zum erstenmal nach d. beiden Stambuler Drucken d. Märchensammlg ins Deutsche übers
Entstehung
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( S. 18) sagte zu ihm: Mein Sohn, ihre Mutter läßt sienirgends hin ausgehen. Das ist eine ziemlich schwierigeAufgabe." Da sagte er: Um Gotteswillen, Mutter, Duallein kannst die Sache machen, wenn überhaupt etwaszu machen ist." Sie meinte darauf zu ihm: Mein Sohn,hast du einen guten Ort dafür? Wenn ich vielleicht ihreZustimmung erhalte, wo soll ich sie da hinbringen?" Daerwiderte der Muezzin: Mutter! Ich werde morgen andem und dem Orte ein Bad mieten. Dorthin werde ichgehen und euch dort erwarten. Morgen nimmst du ver-stelltermaßen unter den Arm ein Bündel mit Badezeugund gehst geradenwegs in das Haus jener Frau. Überredemit irgendeinem Vorwand, auf irgendeine Weise dieMutter, und bring mir das Mädchen!" Das war der Ent-schluß, den sie faßten.

Am Morgen nahm nun die erwähnte Frau verstellter-maßen ein Bündel mit Wäsche unter den Arm und kamgeradenwegs zu dem Hause jener Frau. Sie sagte zu derMutter des Mädchens: Mutter, heute soll an dem unddem Orte ein Bad eröffnet worden sein, und Sängerinnenmit prächtigen Stimmen und bildschöne Mädchen werdenhingehen und sich baden und gleichzeitig auch die Sänge-rinnen betrachten. Ich besuche speziell Euer Hochwohl-geboren, um Ihre Tochter abholen und in das erwähnteBad mitnehmen zu können, damit sie sich dort mit ihrenAltersgenossinnen und ihresgleichen vergnügt und ihr Herzsich ein wenig auftut. Abends werde ich Ihre Tochterpünktlich wieder heimbringen." Die Frau sagte zu ihr:Mutter! Meine Tochter ist bis zu diesem Augenblick über-

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