zu ihrem Vater und sagte:„ Mein mächtiger Vater! Lakdoch für mich über diesem hier sichtbaren Meer einenKristall Kiosk erbauen! Darinnen sollen sich diamanteneund goldene Sessel befinden, und die Möbel sollen eben-falls prächtig und goldgestickt sein. Wenn du das nichtmachen läßt, so werde ich mich noch in dieser Stundeumbringen." Der Padischah sagte:„ Um Gotteswillen,meine liebe Tochter! Der Palast, den du dir wünschest,soll gemacht werden!"
Hierauf gab er den Kristallarbeitern die nötigen Be-fehle, und diese fingen an, über dem Meere einen Palastzu errichten. Er wurde in Jahresfrist fertig. Dann gabman dem Padischah davon Nachricht. Man ging ans Uferzu der Strandvilla und betrachtete sie. Es war ein der-artiger Kristall- Kiosk entstanden, daß jedem, der hinsah,die Augen geblendet wurden. Der Zunge ist seine Be-schreibung unmöglich. Sein Strahlenglanz ergriff die ganzeWelt.
Die Prinzessin kam und küßte ihrem Vater die Hand.Dieser sprach:" Meine Tochter, der Kristall- Kiosk, den dugefordert hast, ist fertig. Nimm einige Sklavinnen mit dirund gehe hin! Mögest du vergnügten Sinnes darin wohnen!"Darauf nahm die Prinzessin, da sie jung war, einige Skla-vinnen mit sich und in stolzem Marsche zogen sie geraden-wegs in den Kristall- Kiosk ein. Sie traten dort ein undergingen sich in ihm.
Sie sollen sich nun dort Tag und Nacht immerfort er-freuen und vergnügen. Wir aber wollen zu der sonstigenAußenwelt kommen. Manche Leute( S. 5) kamen zu Schiff,
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