fähigen Elemente schieden bald aus und fanden Arbeits- undVerdienstmöglichkeit, während die Alten und Schwachenfatalistisch das Ende ihrer Leidenszeit abwarteten. Ver-hältnismäßig gut mit der Kost trafen es nur einige wenige" Renegaten" unter ihnen, die es über sich brachten,Pferdefleisch zu essen, vor dem der normale Osmane fastdenselben Ekel empfindet, wie vor Schweinefleisch, währenddie Tataren Pferdefleisch leidenschaftlich gerne essen.
Ich nahm mich der Türken tatkräftig an. Zuerstgelang es mir, durch private Sammeltätigkeit monatlicheUnterstützungen für sie sicherzustellen, da kein Menschsich ihrer annahm und der deutsche glänzend organisierteUnterstützungsdienst unsere Bundesgenossen gänzlichaußer Berechnung gelassen hatte. Später trat aber indankenswerter Weise, auf meine Vorstellungen hin, dasRote Kreuz durch Bewilligung monatlicher Hilfsgelderund Kleiderzuwendungen ein, bis ich mit dem türkischenHalbmond durch Aktschura Jusuf in Moskau in Ver-bindung treten konnte.
Die Verschickten lebten höchst patriarchalisch ineinem einzigen engen, feuchten Raume zusammen, dar-unter auch eine Türkin aus gutem Hause aus Sinope,die ihren gelähmten Mann nach den warmen Bädern vonBrussa begleitet hatte und auf der Rückfahrt mit ihmvom Schiff geholt worden war, ebenso ein Ordens- Schejch.Auch nach jahrelanger Verschickung hatten die meistenVerschickten sich zwar einige Fertigkeit in der tatarischen,aber fast keine Kenntnisse der russischen Sprache an-geeignet.
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