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Alltagskulturen : Forschungen und Dokumentationen zu österreichischen Alltagen seit 1945 ; Referate der Österreichischen Volkskundetagung 2004 in Sankt Pölten
Entstehung
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Vorwort

ten sechzig Jahre tatsächlich so etwas wie ein, Grundstock für ein, Museum der Alltagskultur' in Österreich sein könnten." 8

Dass diese anregende und für das Projekt wichtige Veröffentlichung zuBeginn der Österreichischen Volkskundetagung 2004 vorgestellt werdenkonnte, war deshalb so erfreulich, weil auch diese Veranstaltung, schonihr Titel besagte es, Teil des Gesamtprojekts war und in Zusammenarbeitmit vielen daran beteiligten Organisationen( Institut für EuropäischeEthnologie, Wien; Verein Alltagskultur seit 1945, Linz; Referat für Volks-kultur und Landeskunde des Instituts für Kunst und Volkskultur, Linz,Volkskultur Niederösterreich Betriebsgesellschaft, Atzenbrugg; Nieder-österreichisches Bildungs- und Heimatwerk, Sankt Pölten) ausgerichtetwurde. 2003 war der Beschluss gefasst worden, die nächstjährige Veran-staltung sozusagen als Startschuss für das JAHR DER ALLTAGSKULTUR ZUbetrachten und sich dem Thema einerseits durch wissenschaftliche Vor-träge, andererseits durch die Präsentation von großteils erst für 2005geplanten Ausstellungs- und noch nicht abgeschlossenen Forschungs-projekten anzunähern. Das Ergebnis diverser Rundschreiben und persön-licher Kontakte war ein vielseitiges Programm; die Tatsache, dass auchKolleginnen und Kollegen von Nachbardisziplinen und aus unterschied-lichen Museen anwesend waren beziehungsweise referierten, bewies dieAktualität des Themas und das Interesse an ihm.

Der Tagungsablauf sah längere und kürzere Beiträge( Vorträge,Ausstellungs- und Projektberichte et cetera) vor; im vorliegenden Bandsind alle elf längeren Referate unter Vorträge, vier von zwölf kürzerenunter Berichte zu finden.( wobei mit dieser Zweiteilung lediglich aufursprünglich quantitative, keineswegs jedoch auf qualitative Unterschie-de verwiesen werden sollte). Sieben der in Sankt Pölten zu hörendenBerichte fehlen also, weil die Vortragenden aus verschiedenen Gründenauf die Wiedergabe ihrer fünfzehn- bis zwanzigminütigen Referate ver-zichtet haben: Ein Ausstellungsprojekt des Wien Museums, das ElkeDoppler vorstellte, war zum damaligen Zeitpunkt bereits abgeschlossen;das Forschungsvorhaben zum österreichischen Nachkriegsfilm( SusannaHofmann) erwies sich in der geplanten Form als undurchführbar; das vonKatharina Ebner und Susanne Paschinger präsentierte Studienprojekt wirdin Bälde in einer Dokumentation seinen Niederschlag finden. Dievier von Susanne Breuss, Andrea Euler, Cornelia Meran und Thekla

8 Peter Assmann: Vorwort. In: Verein Alltagskultur 2004, S. 5.

Projektgruppe des Instituts für Europäische Ethnologie der Universität Wien( Hg.):

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