Als der Huditsch sah, daß er sich nicht wieder befreien konnte, verlegteer sich aufs Bitten.„ Ich will dich freilassen", sagte da der Bauer,„ dochmußt du mir versprechen, nie mehr in die Mühle zu kommen!" Langsamspricht er und dreht bei jedem Wort den Schraubstock ein wenig zu. DerTeufel will nicht nachgeben. Er schwitzt Blut und weint Pech, schon krachtsein Becken, seine Hände aber sind immer noch im Sack verkrallt. DerBauer zieht die Schraube weiter an, immer weiter schiebt sich dem Teufeldas Getriebe in den Leib.„ Nun, Teufel, wie steht's?" fragt der Bauer. Dabrüllt der Teufel laut auf und willigt ein.
Der Bauer hielt Wort. Er öffnete die Folter, löste die Krallen aus derSackleinwand, und der Teufel verschwand in der dunklen Nacht. Der Bauerfreute sich nicht wenig. Am folgenden Tag arbeitete er wieder wie gewohntbis tief in die Nacht und setzte sich nachher zum Ausruhen auf die Bankvor der Mühle. Wer kam da um Schlag elf daher? Wieder der Huditsch.Da sprang der Bauer in die Mühle, holte den Schraubstock und stellte sichdamit unter die Tür. Kaum sah der Teufel das Marterwerkzeug, nahm erReißaus und ließ sich nie wieder blicken.
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Johndsh
76. Der Bauer und der dumme Teufel
Einst war ein Bauer in große Not geraten. Als er sich gar nicht mehrzu helfen wußte, rief er den Teufel zu Hilfe. Wegen des Lohnes, dachte er,werde er sich schon auf seine fünf Sinne verlassen können.
Der Teufel, der damals gerade wenig zu tun hatte, war gern bereit,dem Bauern zu helfen, und wirklich kehrte bald darauf Wohlstand imHause des Bauern ein. Nicht lang, so begehrte der Teufel seinen Lohn. Undda der Bauer gerade dabei war, seinen Acker zu bestellen, verlangte derTeufel kurzweg die Hälfte der Ernte.„ Gut", sagte der Bauer,„, willst duden oberen oder den unteren Teil?" Der Teufel besann sich nicht lang.„ Den unteren!" sagte er. Da baute der Bauer Korn, und als die Ernte kanund der Teufel sein Teil holen wollte, fiel ihm das Stroh zu, dem Bauernaber blieben die vollen Ähren. nos
Der Teufel vertröstete sich aufs nächste Jahr. Diesmal verlangte erden oberen Teil der Ernte. Da legte der schlaue Bauer Erdäpfel, und wiederfielen ihm die Früchte zu, der Teufel aber bekam nur das dünne Kraut.Bei der dritten Aussaat, meinte der Teufel, wollte er schon schlauer sein.Er verlangte das, was in der Mitte wäre! Da hatte aber der Bauer Kukuruzgesät, also blieben für den Teufel nur die langen Maisstengel.
Der Böse wollte schon zornig werden, der Bauer aber lachte.„ Ich laẞdich ja selber wählen“, sagte er,„ ist's meine Schuld, wenn du immer denschlechteren Teil bekommst?"" So will ich nun das haben, was in deinemHaus ist, ohne daß du es weißt", rief der Teufel. Und der Bauer verspraches ihm leichten Herzens.„ Denn", so sagte er sich, ,, in meinem Hause kenneich jede Stecknadel!" bitawajo sib ai sol de aloha b
Als er aber heimkam und seinem Weib Glossar ::: zum Glossareintrag Weib davon erzählte, fing die Frauzu weinen an. Sie ging seit ein paar Wochen schwanger, ohne daß derBauer davon gewußt hatte. Also hatte er dem Teufel sein Kind versprochenund hatte von nun an keine frohe Stunde mehr. Und wirklich, kaum hattedie Frau einen schönen Knaben geboren, klopfte der Teufel an die Tür,trat ein und streckte schon mit höhnischem Gelächter die Hände nach demKind aus. Der Bauer aber schlug ihm auf die Pratzen.„ Hände weg von
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