DATEN AUS DER GESCHICHTE DER GOTTSCHEER
1249 erste Nennung von Gatschen, einem kleinen Dorf im östlichen Hornwald,vermutlich als Gegendname
1263 Schloẞ Reifnitz mit Zugehörungen bis an die Kulpa ist im Besitz der Gra-fen von Ortenburg
1335 Krain wird habsburgisch
1336 der Besitz der Ortenburger in Unterkrain wird bestätigt
1339 erste Nennung des Ortes Mooswald
1363 erste urkundliche Nennung des Ortes Gottschee
1377 Graf Friedrich von Ortenburg setzt für den Fall seines kinderlosen Able-bens die Grafen von Cilli zu seinen Erben ein; Gottschee wird als Marktbezeichnet
1407
1414 Burkhard Zink, später Bürgermeister von Augsburg, lebt bei seinem On-kel, Pfarrer Zink aus Schwaben, in Rieg und besucht von dort aus die La-teinschule in Reifnitz
1420 die Ortenburger sterben aus, die Grafen von Cilli werden Herren vonGottschee
1424 Erbauung der Burg Friedrichstein durch Friedrich von Cilli
1443 Erbvertrag der Cillier mit den Habsburgern
1450 Erwähnung einer Schule in der Stadt Gottschee
1456 Gottschee fällt im Erbweg an die Habsburger
1469 Gottschee wird das erste Mal von den Türken geplündert und zerstört1471 Gottschee erhält das Stadtrecht
1492 Verleihung des Hausierhandels- Patents
1515 Gottscheer Bauern erschlagen den rücksichtslosen Pächter der HerrschaftGottschee, den Grafen Jörg von Thurn, und dessen Pfleger Stersen; derAufstand breitet sich über ganz Krain nach Kärnten und in die Steiermark
aus.
1547 die Herrschaft Gottschee kommt pfandweise an die kroatischen GrafenBlagay; Slawisierung vieler Familiennamen
1558 Graf Franz von Blagay wird Inhaber der Herrschaft; unter seiner Regie-rung wurden 25 neue Dörfer, v. a. im Nordosten entlang des Hornwaldesgegrüdet.
1596 die Stadt Gottschee brennt wieder völlig ab
1619 die Herrschaft wird an die Freiherrn von Khysel verkauft; unter ihnen be-
ginnt ein wirtschaftlicher Aufschwung
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