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Peregrinatio neohellenika : Wallfahrtswanderungen im heutigen Griechenland und in Unteritalien
Entstehung
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ΚΑΓΙΑ

MAUDPA

1801, μαιω 5. θαύμα υπερφυές της αγίας τελεσθέν, Δημήτριο σαραβαίο, το θυρίδωνοςΜνήθηί αυτού, η τάσης συγγενείας Το δώρον Ελιές, και

80. Opferbüchse mit Darstellung der Mavra- Legende in Machairado.

das gelingen, so würde sie die eigene sowie des Gatten Freiheit zurückerlangen.Mavra wurde zunächst schwach. Man ließ sie zu ihrem Gatten führen, derdaraufhin vom Baumstamm losgebunden und vom Knebel befreit wurde, ummit seiner Gattin reden zu können. Er benützte dies jedoch nur, um seinezarte, junge Frau zu größerer Standhaftigkeit zu begeistern. Daraufhin ent-schloß sich Mavra, die Leiden ihres Gatten zu teilen. Als der Statthalter dieNutzlosigkeit seiner Bemühungen einsah, ließ er beide, nachdem einige andereMartern vorausgegangen waren, mit dem Gesicht einander zugekehrt ans Kreuzschlagen, wo sie sich bis zum letzten Augenblick gegenseitig Mut und Trostzusprachen. Der Gedenktag der beiden Heiligen wird am 19. Dezember ge-feiert51). Da die Kirche von Machairado der heiligen Mavra im besonderengeweiht ist, steht ihre Verehrung gegenüber jener ihres Gatten begreiflicher-weise im Vordergrund. In der Legende der heiligen Mavra spielt übrigens auchder Teufel eine gewisse Rolle. Er versucht die Heilige zu verführen, indemer ihr sich als Hilfesuchender mit einer Krücke und einem Holzfuß naht. Auchzu Füßen der am Kreuz hängenden Heiligen wird der Teufel dargestellt. Aufden Altarstufen vor der Ikonostasis lag ein Stapel von Wachsvotiven. Unterihnen fanden wir auch einen handgeformten menschlichen Kopf aus dunkel-braunem Wachs sowie ein handgeformtes dunkelgelbes Wickelkind, das eben-falls aus Wachs war.

Auch Kephalonia, über dessen religiöse Volksbräuche wir ja durch dastreffliche Werk von Loukatos bestens unterrichtet sind, besitzt noch einige

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