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Die Kuenringer in Sage und Legende
Entstehung
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,, O Herr! du hast befohlenJedoch die Kuenring

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Die haben dir gestohlen

Hut, Wappen, Stab und Ring."

" Gott's Donner!" ruft im GrimmeDer junge Herzog aus,

Und stampft, und seiner StimmeUnd Kraft erbebt das Haus.

Da stehn die Vasallen erschrocken,Des Herrn gewaltiger Zorn

Macht ihnen die Pulse stockenVom Helmbusch bis an den Sporn.

Er aber lächelt bitter:

Es thut mir leid, bei Gott!

Da haben die wackern Ritter

Für kurze Freude nur Spott.

So lang ich Schwert und Haube

Aus gutem Eisen hab',

Bleibt ihnen noch nicht zum Raube

Mein Kronenhut und Stab."

D'raus konnte man schon erkennen,

Wer je noch was erkannt,

Man muß ihn streitbar nennen,

Wie bald er auch ward benannt.

( Aus: Ludwig Foglar, Donausagen vom Ursprung bis zur Mündung des Stro-mes. Wien 1860, S. 143 f.)

Nr. 44

Heinrich von Kuenring zu Zwettl

Mit dem Prälaten beim MahleSaß einstens guter Ding'

In Zwettel's KlostersaaleHerr Heinrich Kuenring.

Traun!" sprach er, Convent und GartenSind herrlich, wie Tafel und Wein,

Nur Eines, wider Erwarten,

Herr Abbas, läßt euch nicht fein."

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