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Die Kuenringer in Sage und Legende
Entstehung
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TEXTE DER AUFZEICHNUNGEN UNDDICHTUNGEN VON SAGEN UND LEGENDENÜBER DIE KUENRINGER

Nr. 1

1. Der Traum des Azzo

Terram quam rexit leupoldus marchio texitGrex ferus ursorum partim grege mixtus aprorumQuam deuastantes et uiuida queque necantesTotam conculcant totam promoscide sulcant.Que dum miratur dum quid signent meditaturVox sonat e celis uir strennue serue fidelisTurbas istarum gladio propelle ferarum.Sic tibi mandatur sic merces digna paratur.Expergefactus et tempora congrua nactusQuerit prvdentes et soluere uisa scientesSompnia narrantur tamen abdida non reserantur.Tandem uir fortis dubie discrimina sortis

Pro nichilo reputans et tristia cuncta refutans

Te duce Christe fretus portans incommoda letus.

( Aus: Johann Frast, Das Stiftungen- Buch des Cistercienser- Klosters Zwettl.Fontes rerum Austriacarum II/ 3 Wien 1851, S. 24)

Eine wilde Herde von Bären, teilweise gemischt mit einer Herde vonWildschweinen, bedeckte das Land, welches der Markgraf Leopoldregierte. Dieses verwüstend und alles Lebendige tötend, traten sie allesnieder und durchfurchten alles. Während er sich wunderte und nach-dachte, was das bedeutete, erklang eine Stimme vom Himmel: StarkerMann, treuer Diener, vertreibe mit dem Schwert die Scharen dieser wil-den Tiere. So wird dir aufgetragen, so wird dir würdiger Lohn bereitet.Erwacht und die geeignete Zeit erwartend, fragte er die Klugen undWissenden, das Gesehene zu lösen. Die Träume werden erzählt, dasVersteckte offenbart sich aber dennoch nicht. Schließlich versuchte der

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