daß die feindlichen Krieger zu Hunderten hinstürzten. Alles ergriffin wilder Haft die Flucht.
Hansel kehrte, nachdem er die Schlacht gewonnen hatte, in denWald zurück, vergrub Peitsche und Zaum und ritt auf seinem Kuchel-pferde nach Hause. Er hatte bei der Schnelligkeit, mit der ihn derRappe aufs Schlachtfeld und wieder zurücktrug, nur wenige Stundenaußerhalb der Burg zugebracht. Da er daher so bald zurückkehrte,wurde er nicht mit großem Lob empfangen. Man meinte allgemein,König Brandmal werde irgendwo im Schatten eines Baumes einkurzes Schläfchen gehalten haben. Hansel kehrte sich aber nicht andas, was geredet wurde, führte das Kuchelpferd in den Stall undlegte sich auf sein Strohbett.
Anderen Tages kam der alte König wieder zu ihm in den Stall.,, Hansel, mein lieber Sohn," sagte der König ,,, gestern sprach ich inmeinem Namen, heute rede ich im Namen deiner Minister. Sie sindunwillig über deine Tatlosigkeit. Raffe dich auf und reite gegen denFeind, um Böses zu verhüten."
Hansel setzte sich wieder auf das Kuchelpferd und ritt in den Wald.Dort grub er die silberne Peitsche und den silbernen Zaum aus. Wieam ersten Tage, so schlug er auch am zweiten Tage den Feind aufsHaupt und trieb ihn über die Grenze seines Landes hinaus.
Als er nach Hause kam, wurde er mit Murren empfangen. Hanselscherte sich wenig darum. Er stellte das Kuchelpferd wieder in denStall und suchte sein Strohbett auf.
Am dritten Tage kam der alte König abermals. ,, Hansel, meinlieber einziger Sohn, dein Volk murrt, und es wird gegen dich auf-stehen, wenn du seinen Willen nicht tust. Ermanne dich und zieheaus gegen den Feind!"
Hansel sattelte das Kuchelpferd zum drittenmal und lenkte es hin-aus in den Wald. Jetzt holte er die goldene Peitsche und den goldenenBaum hervor, tat sich den funkelnden Goldharnisch an, setzte sich aufden prächtigen Goldfuchsen und stob mit ihm davon, daß unter den
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