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Was mir der alte Mann erzählte : Märchen aus d. Burgenland
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stand ein riesiges Gebäude. Das war eine Mühle, in der huntertMahlsteine liefen. Neben dem großen Gebäude stand eine kleineHütte. In dieser Hütte trieb ein Mann ein ungeheuer großes Rad.,, Was machst du da?" redete Pfefferkorn den Mann an.

,, Es ist keine leichte Arbeit," antwortete der Mann ,,, die ich hierverrichte. Wir haben hier kein Wasser, und da muß ich die hundertGänge durch dieses Rad in Bewegung setzen."

,, Wie heißt du?" fragte ihn Pfefferkorn.

Ich heiße Mühlstein Hans," erhielt er zur Antwort.

,, Du gefällt mir," sprach Pfefferkorn. ,, Lasse die Mühle hier stehen.Ich habe Geld genug, daß wir beide vergnügt leben können unddu dich nicht so arg zu plagen brauchst."

Sie reisten zusammen weiter und kamen nach einiger Zeit in einengroßen Wald. Dort trafen sie einen Mann, der die großen Bäumewie Grashalme mit der Wurzel aus der Erde riß. Dann brach er sieüber dem Knie ab und schichtete sie zu großen Stößen auf.

,, Was tust du da?" fragte Pfefferkorn den Mann.

,, Ich rode für die Herrschaft den Wald aus," antwortete der Mann.,, Wie heißt du?" fragte Pfefferkorn weiter.

Ich heiße Holzhacker Sepp," antwortete der Gefragte.,, Du gefällt mir," sprach Pfefferkorn. ,, Lasse den Wald hier stehenund komm mit uns. Ich habe Geld genug, daß wir alle drei ver-gnügt leben können und du dich nicht so arg zu plagen brauchst."

Sie reisten weiter. Da kamen sie ins Gebirge. Dort gefiel es ihnenso gut, daß sie dort bleiben wollten. Sie bauten sich in einem schönenWalde ein Häuschen und wohnten darin. Zum Lebensunterhalteholten sie sich das Wild aus dem Walde. Täglich gingen zwei andereauf die Jagd. Der dritte mußte zu Hause bleiben und kochen.

Als eines Tages der Holzhacker Sepp zu Hause war und ebenam Herde stand, wo alles gerade am besten brodelte und briet, kamauf einmal ein kleines Erdmännlein daher, das hatte aber einen neunEllen langen Bart.

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