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Was mir der alte Mann erzählte : Märchen aus d. Burgenland
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Darauf erfaßte er die Kette und riß sie entzwei, als ob es nurein Zwirnfaden gewesen wäre.

,, So, jetzt bringe mir etwas zu essen," sprach Pfefferkorn ,,, dennich bin hungrig geworden."

Während er es sich gerade recht gut schmecken ließ, kamen dieRiesen.

,, Oh, grüß dich Gott!" riefen die Riesen. ,, Wir haben geahnt, daßdu uns einmal besuchen wirst."

Er reichte jedem die Hand und drückte so kräftig, daß ein jederlaut hätte aufschreien mögen, wenn er sich nicht geschämt hätte.,, Zu dem Fleisch, das du issest, brauchst du doch auch Brot," sprachendie Riesen und brachten ihm sechs steinerne Laibe.

Er zerdrückte sie mit der Hand und warf ihnen den Staub insGesicht. Da sahen die Riesen wohl, daß Pfefferkorn stärker sei als sie,und daß ihres Bleibens in der Gegend nicht mehr länger sein könne.Einen Versuch wollten sie noch machen. Sie forderten Pfefferkornzum Kartenspielen auf und sagten, dem, der gewinne, solle dasSchloß gehören.

Sie begannen zu spielen, und Pfefferkorn gewann. Da sagten sie,er habe falsch gespielt. Darüber kam er so arg in Zorn, daß er einender Riesen am Kopf faßte und damit die anderen erschlug. Nunwaren sie alle tot.

,, Du, Schwester," sprach Pfefferkorn ,,, liegt hier nicht auch Geldim Schlosse?"

,, Diese eiserne Kiste," antwortete die Schwester, ist voll Silberund Gold."

Pfefferkorn lud sie auf seine Schulter und führte seine Schwesterzur Mutter nach Hause. Da war die Freude dann groß. In dereisernen Kiste war so viel Geld, daß Mutter und Schwester ohneSorge leben konnten. Pfefferkorn machte sich aber auf die Wander-schaft, um ein wenig von der Welt zu sehen.

Er reiste noch nicht lange, da kam er auf eine große Heide. Dort

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