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Was mir der alte Mann erzählte : Märchen aus d. Burgenland
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,, Ich reise zur glücklichen Stunde," antwortete der Müllerbursche.,, Oh, so frage doch dort an," bat die Schildwache ,,, wie ich ab-gelöst werden kann. Ich stehe hier schon hundert Jahre, bekommenichts zu essen und nichts zu trinken und niemand löst michab."

Der Posten wies ihm ein Schiffchen an, das fuhr so schnell durchdie Wellen, daß der Müllerbuische in wenigen Augenblicken das jen-seitige Ufer des Meeres erreicht hatte.

Als er dort angekommen war, stieß er gar bald an ein Wasser,das sich fortwährend im Kreise drehte. Darauf schwamm ein Häus-chen mit Blizesschnelle. Als es zum neuntenmal an ihm vorbei kam,gewahrte er erst die Fenster daran, und als es zum zehntenmalwiederkehrte, blieb es stehen. Da trat ein feines Fräulein aus demHause und legte eine Brücke heraus, damit er eintreten konnte. Siefragte ihn erstaunt, was er hier suche.

,, Ich reise zur glücklichen Stunde," gab der Müllerbursche zur Ant-wort ,,, und hoffe, daß ich endlich am Ziele meiner Reise angelangtbin."

,, Der Ort, wo du dich befindest, wird nicht die glückliche, sonderndie unglückliche Stunde genannt," antwortete das Mädchen ,,, undhier gibt es nur Tod und Verderben für jeden Menschen."

,, Oh, dann bin ich betrogen und ins Elend geschickt worden," sagteder Müllerbursche traurig und erzählte dem Mädchen, daß ihn dergeizige Vater seiner Braut hierher geschickt habe, um Reichtum undGlück zu holen.

,, du armer Junge, da weißt du also nicht, daß hier ein wilderRiese lebt, der ein Menschenfresser ist! Ich will jedoch beachten, dichzu erretten, darum sage mir, was du sonst noch an Wünschen imHerzen trägst." So sprach das schöne Mädchen freundlich.

Da erzählte der Müllerbursche von den Wünschen der drei Königeund von dem verwünschten Posten und sagte, daß er ihnen die er-betenen Aufschlüsse bringen solle.

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