A. Feuerzangen und Glutschaufeln
Für die Feuerung am offenen Herd sind Zangen und Schaufelnwichtiges Hilfsgerät. Mit einer Zange, Kluppe oder Pinzette könnenFeuer und Glut reguliert und glühende Kohlen aus dem Feuer genom-men werden.
" Die glühenden Kohlestücke brauchte man u.a., um die Pfeifen inBrand zu setzen, noch lange nachdem es schon Streichhölzer( Schwe-felhölzer) gab, deren Gebrauch man aber eines unangenehmen Beige-schmacks wegen ablehnte." 1
Mit einer Schaufel wurde die Asche in einen Behälter geschüttet und alsWäschelauge und Düngemittel einer weiteren Verwendung zugeführt.2
1
Feuerzange in Pinzettenform, Bandeisen geschmiedet. Herzförmiges" Auge".
|= 45 cm
Inv.-Nr. 89/1
2
Feuerzange, wie oben.
|= 36 cm
3
|= 45 cm
4
5
Feuerzange, wie oben, nur ringförmiges" Auge".
Inv.-Nr. 89/2
Inv.-Nr. 89/3
Glutschaufel, Eisen geschmiedet. Stiel aus Bandeisen, Ende halbrund
gebogen; Schaufelblatt angeschmiedet.
Wildalpen, Stmk.
1= 52 cm
Glutschaufel, wie oben.
1= 42 cm
Inv.-Nr. 47.036 Nh
Inv.-Nr. 89/4
1 Hermann Kaiser: Herdfeuer und Herdgerät im Rauchhaus. Wohnen damals. In:Materialien zur Volkskultur nordwestliches Niedersachsen. Heft 2. Hrsg. im Auftrag derStiftung Museumsdorf Cloppenburg von Helmut Ottenjan( 1980), S. 71.
² Gertrud Benker: In alten Küchen. Einrichtung- Gerät- Kochkunst. München 1987S. 21.
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