[ Billardspiel, Glückshafen, Kegelscheiben, Lottospiel etc.])- Geschlechts-leben( Sittenlosigkeit, Prostitution, Grabennymphen, Bordelle, Halbwelt,Keuschheitskommission, Nachtleben)- Sport.
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Band 2( 1955) enthält: Die Gemeinde, ihre Verwaltung und sozialenBelange Wirtschaftsleben, Handel, Industrie, Gewerbe und Landwirt-schaft Volkskunde- Naturwissenschaft- Klimatologie, Meteorologie,Naturereignisse- Varia und Kuriosa. Auch hier findet sich wieder vielvolkskundlich Relevantes, so z.B. im Kapitel über die Gemeinde etc. Nach-weise zu Armenpflege, Bettler, Kindergärten und Kinderbewahranstalten,Obdachlosenheime, Volksküchen, Begräbnisse, Friedhöfe, Bäder, Straßen-verhältnisse, Telephon und Telegraph, Verbrauch von Lebensmitteln, Märk-te, einzelne Nahrungs- und Genußmittel wie Kaffee, Kartoffel, Tabak, Tee,Zucker, oder im Kapitel„ Wirtschaftsleben" Literatur zu: Tägliche Ausga-ben eines einzelnen Wieners, Reklame, Arbeiterfragen und-verhältnisse,Bergwerke, Fremdenverkehr, Zünfte, Gewerbe etc.
Relativ mager mutet demgegenüber das eigentliche Kapitel„ Volkskun-de" an. Gugitz beschränkt sich hierbei auf die Bereiche Kaufrufe, EinzelneVolksfiguren, Volksglaube, Brauchtum Glossar ::: zum Glossareintrag Brauchtum und Festtage, Kinderspiele, Sagen,Fremde Nationen.
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Der dritte Band( 1956) widmet sich der Topographie im allgemeinen, derkirchlichen und nach Bezirken gegliedert- der profanen Topographie.Hier finden sich u.a. Nachweise über Reisebeschreibungen, Straßennamen,Grabdenkmale, Ladenschilder und Hauszeichen, Gärten, Windmühlen, Kir-chen, Klöster und Kapellen, jüdische Tempel oder Glocken. Die profaneTopographie wird im vierten Band( 1958) fortgesetzt( 2.- 21. Bezirk) undder fünfte Band( o.J.) bietet schließlich ein Generalregister( Personen-,Autoren- und Sachregister) zu den vorhergehenden vier Bänden.
Auch wenn Gugitz im Kapitel Volkskunde nur sehr traditionelle Themen-bereiche aufnahm, so ist sein Werk doch eine breite Gesamtschau vielfäl-tigster Aspekte des kulturellen und sozialen Lebens und eine reichhaltigeFundgrube für alle Wien betreffenden Forschungsvorhaben.
4. Schluß
Neben all diesen regionalen bibliographischen Unternehmen gibt esnatürlich noch weitere Publikationen. Hervorzuheben ist in diesem Zusam-menhang z. B. die„ Bibliographie österreichischer Bibliographien", heraus-gegeben von Karl F. Stock, Rudolf Heilinger und Marylène Stock mit ihrenRegionalbänden, aber auch die„ Österreichische Bibliographie. Verzeichnisder österreichischen Neuerscheinungen", die von der Österreichischen Na-tionalbibliothek regelmäßig bearbeitet und vom Hauptverband des österrei-chischen Buchhandels publiziert wird. Neben diesen gesamtösterreichi-schen Überblickswerken erscheinen weitere Regional- und Spezialbiblio-
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