schlungen, die ganz sorgfältig geglätteten,bis über die Wangen herab verlängerten Haar-scheitel freiläßt, am Rücken eine blankge-fegte Butte, auf die ein ebenso rein gescheu-erter Weidenkorb gebunden ist, in denen dieWäsche verpackt ist. Mit dem angeborenen Reizder Wienerin ausgestattet, machte so einWäschermädchen eine prächtige Figur..."( Wien aktuell 51/52, 1974 nach VinzenzChiavacci).
" Die Wäschermädel erschienen in ihrer zünf-tigen Tracht, in weiß- blauen Tüchern um denKopf gebunden, an den weißbestrumpftenFüßen hohe Zeug- oder Lederstiefelchen, diebeim Tanzen fest aufstrampften".( WienerKurier, 14. Mai 1949).
" Das Kostüm des Wäschermädels sah folgender-maßen aus: schwarzes Samtjopperl, kurzer,meist gestreifter Kattunrock und ein buntes,über der Stirn gebundenes Kopftuch".( AnatolsJahre, Katalog des Historischen Museums derStadt Wien 1981).
Diese Beschreibungen beziehen sich allesamtjedoch sicher nicht auf die eigentliche Ar-beitstracht. Das Arbeitskleid unterliegt dengleichen funktionellen und modischen Ver-änderungen wie das bäuerliche oder bürger-liche Kleid. Für die gröbere Arbeit wird mansich gröberer Kleider und Schürzen bedienthaben, zu den öffentlichen Anlässen erschienman gleichsam als persönliche Visitenkarteseiner eignenen Profession.
153. Mädchen aus Ischl mit Wäschekorb. Kolo-rierte Lithographie von Joh. M. Ranftl( 00. Landesmuseum, Linz)
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