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Waschtag : altes Gerät, tradionelle Arbeitsweisen und Brauch beim Wäschewaschen ; Sonderausstellung ; Katalog
Entstehung
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47. Waschmaschine nach dem Schaukelprinzip,mit Holzeinsatz und Griffstange.

1= 124 cm, b= 44 cm, h= 68 cm

Leihgabe Maresch

48. Waschmaschine. Nach dem Original im Most-viertler Bauernmuseum Gigerreith bei Ar-dagger, No.

Federzeichnung G. Papp, 1978

49. Frühe guẞeiserne Trommel- Waschmaschinemit Kohlenfeuerung. Nach dem Original imMostviertler Bauernmuseum.Federzeichnung G. Papp, 1978

E. SCHWEMMEN- BLAUEN BLEICHENTROCKNEN

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STÄRKEN

Das Schwemmen der Wäsche geschah im kalten,wenn möglich fließenden Wasser, meist am Bach.Die Wäsche wurde wiederholt ausgewunden undimmer wieder im Wasser geschwemmt. Um dierestliche Lauge aus der Wäsche zu bekommen,schlug man sie noch einmal mit dem Wäsche-pracker. An den Ufern der Bäche waren überallBretter und Holzstege, sogenannte Waschstege,angebracht, auf denen die Wäscherinnen standenoder meist knieten. Die Weiterentwicklung derSchwemmstege sind Waschhäuser, meist offeneHütten mit Dach( Bad Fischau, Attersee, Col-mar). Manche dieser Schwemmhäuser waren miteiner sogenannten" Blederbank" ausgerüstet.Diese Rübl- oder Blederbank war ein dickesBrett mit kurzen Holzfüßen, auf das dieWäsche geschlagen wurde, auf der man sie noch

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